Ehrenamtlichen Hundeführern helfen

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Landkreis - Maria Noichl (SPD) fordert eine finanzielle Gleichbehandlung aller Hundeführer - gleich ob sie im Staatsdienst oder ehrenamtlich tätig sind.

Wie aus einer Anfrage der Rosenheimer Landtagsabgeordneten Maria Noichl vom Januar hergeht, erhalten die ehrenamtlichen Führer der 303 in Bayern aktiven Rettungs- und Suchhunde von der Gesellschaft keinerlei Ausgleich für die Kosten ihrer Tiere. Während der Staat für die rund 360 Diensthunde von Polizei und THW selbstverständlich alle Kosten wie Anschaffung, Ausbildung, Ernährung und tierärztliche Versorgung übernimmt, tragen die ehrenamtlichen Hundeführer von Bergwacht, den vier großen Hilfsorganisationen u.a. sämtliche Kosten alleine.

„Wir alle sind froh, wenn im Falle eines vermissten Kindes, eines Lawinenunglückes oder einer Katastrophe die ehrenamtlichen Retter mit ihren gutausgebildeten Hunden zu jeder Tages- und Nachtzeit zur Stelle sind. Dafür steht wenigstens einen kleinen Ausgleich der laufenden Kosten zu“ so die SPD-Abgeordnete.

Mit einem Haushaltsantrag möchte sie nun zumindest einen Zuschuss zu den nicht unerheblichen Futterkosten der Tiere bereitstellen. Während für staatliche Hunde ein monatlicher Betrag von 78 Euro in den Haushalt fest eingeplant ist, fordert sie mit ihren Fraktionskollegen für private Rettungshunde eine Unterstützung von 60,- Euro Futtergeld im Monat.

„Hier ist jeder Euro gut investiert. Die Führer und ihre Hunde leisten wirklich Außerordentliches und ihre Arbeit ist weltweit anerkannt und geschätzt. Mit einer Ehrenamtskarte ist weder Hasso noch seinem Hundeführer gedient“, so Noichl.

Pressemitteilung Bürgerbüro Maria Noichl

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © SPD Rosenheim

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