Die Wohlfahrtsverbände zur Flüchtlingsfrage:

Das fordern Caritas und Co. von der Politik

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Landkreis Rosenheim - Für eine bessere Integration empfiehlt die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege mehr Deutschkurse und einen früheren Zugang zum Arbeitsmarkt für Asylbewerber.

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege standen beim letzten Sitzungstermin vor allem die Herausforderungen in Stadt und Landkreis, die sich durch die hohe Zahl von Flüchtlingen auftun, auf der Tagesordnung. Bemängelt wurde insbesondere die Tatsache, dass sich für die Asylbewerber durch die relativ lange Zeit für das Anerkennungsverfahren die Möglichkeiten und Chancen für Arbeit und Teilhabe tendenziell verringern. 

Weg vom Reagieren hin zum Agieren

Frühere Integrationsleistungen, vor allem Deutschkurse und Zugang zum Arbeitsmarkt erhöhen die Chancen auf Teilhabe und Integration in unsere Gesellschaft. Es ist dringend notwendig, vom bloßen reagieren in ein aktives Gestalten zu kommen. Eine Erfassung und Dokumentierung der beruflichen Fähigkeiten schon bei Ankunft der Flüchtlinge würde beispielsweise die konkreten Bedarfe klären, die absehbar sind und eine bedarfsgerechtere Planung ermöglichen.

Die Arbeitsgemeinschaft will dieses Thema jetzt weiter vorantreiben. In Gesprächen mit der Agentur für Arbeit, den beiden Jobcentern und Vertretern der Arbeitgeberseite will sie Möglichkeiten suchen, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, das Rote Kreuz und der Paritätische Wohlfahrtsverband sind sich einig, dass es keine Patentlösungen gibt. Aber viele kleine Anstrengungen helfen sicherlich mit, vom Reagieren mehr zum Agieren zu kommen.

Pressemeldung AG Freie Wohlfahrtspflege Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sse

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