Freistaat handelt Vorteile aus

Mehr Netto vom Brutto für Volksfest-Bedienungen

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Die Landtagsabgeordneten Otto Lederer (l.) und Klaus Stöttner

Landkreis Rosenheim - Die bayerischen Volksfestbedienungen erhalten auch in diesem Jahr mehr Netto von ihrem Bruttolohn. Dies teilen nun die beiden Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner mit. 

„Unsere Volksfestbedienungen tragen mit ihrer Arbeit maßgeblich zum Erhalt bayerischer Traditionen bei. Dafür müssen sie fair entlohnt werden“, erklären die beiden Abgeordneten. Die bundesgesetzlichen Regelungen führen jedoch gerade bei kurzfristig Beschäftigten auf Volksfesten zu einem unangemessenen hohen Lohnsteuereinbehalt.

Bayern hat hierfür eine Lösung über den permanenten Lohnsteuer-Jahresausgleich entwickelt. Beim permanenten Lohnsteuer-Jahresausgleich wird ein kurzfristig hoher Lohn für die Berechnung der Lohnsteuer auf einen längeren Zeitraum umgelegt. Das senkt den Durchschnittsverdient und führt zu einem niedrigeren Steuersatz. „Die Arbeit auf Volksfesten bleibt damit finanziell attraktiv“, so Klaus Stöttner, der Mitglied im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags ist.

Dauerhafte Lösung angestrebt

Mit großem Nachdruck setzt sich die Staatsregierung für eine dauerhafte Lösung hierzu ein, um den Volksfestbedienungen mehr Sicherheit zu geben. Der Bundesrat hat mittlerweile eine gesetzliche Regelung vorgeschlagen, die im Wesentlichen der bayerischen Sonderregelung entspricht. Eine Entscheidung des Bundestages steht abschließend noch aus.

Pressemeldung Abgeordnetenbüro Otto Lederer, MdL

Quelle: rosenheim24.de

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