Angebot für den Landkreis Rosenheim wird weitergeführt

Weiterhin Berufsintegrationsklassen an den staatlichen Berufsschulen

Landkreis Rosenheim - Manche Jugendliche haben es schwerer als andere, einen Ausbildungsplatz zu finden, da sie oft aufgrund sprachlicher Defizite keinen Abschluss haben. Mit dem Berufsintegrationsjahr soll solchen geholfen werden:

Der Landkreis Rosenheim will auch im kommenden Schuljahr ein Berufsintegrationsjahr an den Staatlichen Berufsschulen Rosenheim I und Rosenheim II sowie an der Staatlichen Berufsschule Bad Aibling anbieten. Der Kreisausschuss beauftragte die Landkreisverwaltung für die notwendige qualifizierte sozialpädagogische Betreuung der Berufsintegrationsklassen eine öffentliche Ausschreibung durchzuführen.

Pro Berufsschule kann es eine Berufsintegrationsklasse geben. Das Auftragsvolumen je Klasse beträgt maximal 37.500 Euro. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen gehen die Verantwortlichen im Landratsamt davon aus, dass die Kosten weitgehend aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gedeckt werden.

Jeder soll die Möglichkeit auf eine Berufsausbildung haben

Das Berufsintegrationsjahr ist eine schulische Maßnahme, die der Berufsvorbereitung sowie der Erfüllung der Schulpflicht dient und die eine qualifizierte sozialpädagogische Betreuung erfordert. Zielgruppe sind vor allem einheimische berufsschulpflichtige Jugendliche und junge Erwachsene, teilweise mit Migrationshintergrund und/oder erheblichen sprachlichen Defiziten, die noch nicht voll ausbildungsreif sind, in der Regel keinen Mittelschulabschluss haben und deshalb keinen Ausbildungsplatz finden konnten.

Im Landkreis Rosenheim werden Maßnahmen zur Integration Jugendlicher ohne Ausbildungsplatz seit dem Schuljahr 2009/2010 angeboten.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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