Nach Einstellung im Chiemgau

Nachtexpress e.V. sucht Alternativen für Nachtschwärmer

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Landkreis - Der Verein „Rosenheimer Nachtexpress e.V.“ sucht neue Wege, um für die Nachtschwärmer ein sicheres Verkehrsmittel zu finden, nachdem im Chiemgau die Nachtexpress-Linie vorläufig eingestellt worden ist.

Auf Initiative des Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner informierte sich deshalb die Vorstandschaft des Nachtexpress e. V. zusammen mit dem Jugendrat Prien über neue Lösungsansätze.

Alexander Stiasny und Dr. Bernd Liebmann von der Firma „ISTmobil“ aus Graz stellten dazu ihr zukunftsweisendes Mobilitätssystem für den ländlichen Raum vor. Dieses System basiert auf einer App, die Fahrgemeinschaften generiert. Somit ist man weder an feste Linien noch an feste Fahrpläne und Zeiten gebunden. Diese Flexibilität stieß vor allem bei den Jugendlichen auf große Begeisterung.

Parallel dazu stellte Prof. Dr. Thomas Peisl von der Hochschule München neue Finanzierungsmodelle für derart innovative Lösungen vor. So ein Konzept könnte durch Crowdfunding finanziert werden, bei dem das Konzept über die sozialen Netzwerke vorgestellt wird und jeder einen bestimmten finanziellen Betrag geben kann, um das Projekt zu verwirklichen. Im Gegenzug erhält der Geldgeber einen materiellen Gegenwert, wie beispielsweise Freifahrten.

Beratung über zukünftiges Nachtexpress-Konzept

Der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner und der Vorsitzende des Vereins Rosenheimer Nachtexpress, Kreisrat Matthias Vieweger, freuten sich über diese zukunftsweisenden Alternativen. Im nächsten Schritt soll nun geprüft werden, ob der vorgeschlagene Weg für unsere Region machbar und bezahlbar ist.

Pressemitteilung Nachtexpress e.V.

Quelle: rosenheim24.de

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