Stadtwerke Rosenheim planen weiter Notversorgung

Bei Ausfall wären 80.000 Haushalte auf einen Schlag ohne Wasser!

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Rosenheim - Die Stadtratsfraktionen sind sich einig: Die Stadtwerke sollen unbedingt am Aufbau einer Wassern-Notversorgung festhalten! Das machte Pressesprecher Thomas Bugl bei der Jahrespressekonferenz der Stadt deutlich.

Wie das Oberbayerische Volksblatt am Donnerstag berichtet, wären auf einen Schlag bis zu 80.000 Haushalte in Rosenheim, Stephanskirchen, Schechen und Rohrdorf ohne Wasser, wenn der Brunnen in Willing bei Bad Aibling ausfallen würde.

Deswegen planen die Stadtwerke den Bau einer Notversorgung auf dem Gebiet der Gemeinden Vogtareuth und Prutting. Dort gibt es laut OVB allerdings heftigen Widerstand. Die Schutzgemeinschaft Hofstätter/Rinser See (SHR) hatte behauptet, die für den Notfall geplante Wasserentnahme könne die Gewässer und das Moor gefährden. Die Stadtwerke entgegneten laut OVB, dass das Grundwasser zehn Meter tiefer als See und Moor läge und deswegen nicht in die Gewässer gelangen würde.

Im Raum steht auch der Vorwurf, dass die Stadtwerke angeblich regelmäßig Wasser entnehmen und damit Geld verdienen wollen. Stadtwerke-Chef Dr. Götz Brühl unterstrich jedoch, dass man lediglich eine "Ersatzversorgung" aufbauen würde. Es würde übrigens etwa fünf Jahre dauern, bis ein neuer Brunnen aufgebaut wäre.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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