Fahndung nach Einbrechern bisher erfolglos

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Die Anzahl von Einbruchsdelikten ist sprunghaft angestiegen.
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Rosenheim - Einbrecher haben derzeit Hochkonjunktur: Die Anzahl von Einbruchdelikten ist sprunghaft angestiegen, die Täter selbst werden immer dreister - das beweisen die jüngsten Fälle.

Am helllichten Tag ist am gestrigen Montag ein Einbrecher dabei beobachtet worden, wie er versucht hatte, eine Terrassentüre in Rosenheim/Schwaig mit einem Brecheisen aufzuhebeln. Trotz einer sofort eingeleiteten Großfahndung fehlt von dem Einbrecher laut Andreas Guske, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, jede Spur. "Trotz einer mehrstündigen Aktion und trotz der Einbindung umliegender Polizeiinspektionen blieb die Fahndung leider erfolglos", so Guske.

Dreiste Einbruchsserie am Freitag

Auch bei der Einbruchsserie am Freitag, 13. Dezember, fehlt von den Tätern bisher jede Spur. Laut Guske gehe die Polizei hier von einem Zusammenhang aus, die Einbrecher seien hier besonders dreist vorgegangen: "Obwohl die Täter bei ihrem ersten Einbruch in Bernau von den Wohnungsbesitzern überrascht wurden, sieht es offenbar so aus, als hätten sie munter weiter gemacht", so Guske. Und tatsächlich liegen die Örtlichkeiten der Tatorte wie an einer Schnur gereiht aneinander - entlang der Staatsstraße 2092: Bernau, Bad Endorf, Halfing und Eiselfing!

Sprunghafter Anstieg bei Einbruchsdelikten

Derzeit häufen sich die Meldungen über Einbrüche in der Region. "Das Stimmt: Die Anzahl der Einbruchsdelikte ist in vergangener Zeit wirklich sprunghaft angestiegen", so Guske. Die Einbruchszahlen sind bis einschließlich November 2013 Im Gebiet des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 21,3 % von 347 auf 421 Fälle angestiegen. "Dieser Anstieg hält die Polizei derzeit wirklich in Atem", so Guske weiter.

Die Polizei konzentriere sich zwar verstärkt auf Einbrecher - auch die Schleierfahnder seien angehalten, sich auf osteuropäische Fahrzeuge (Guske: "Meist handelt es sich um osteuropäische Beutezüge") zu konzentrieren - dennoch komme es immer wieder zu neuen Einbruchsserien. "Für uns ist es wichtig, dass die Polizei sofort über solche Vorfälle unterrichtet wird - am besten über den Notruf (110)", so Guske abschließend.

Wie schütze ich mich gegen Einbrüche?

Entgegen der weit verbreiteten Meinung kommen Einbrecher nicht in der Nacht sondern tagsüber, am frühen Abend oder an den Wochenenden, wenn üblicherweise niemand zu Hause ist. In der dunklen Jahreszeit nutzen Einbrecher oft die frühe Dämmerung und suchen dabei am Ortsrand gelegene, ebenerdige Wohnungen oder Wohnhäuser auf. Schlecht gesicherte Kellerfenster oder gekippte Terrassen- und Balkontüren werden gerne als Einladung für einen kurzen Besuch angenommen.

Der Schutz vor den ungebetenen Gästen basiert im wesentlichen auf drei Säulen:

  • Nachbarschaftshilfe
  • Mechanische Sicherungseinrichtungen
  • Richtiges Verhalten

Hier finden Sie genauere Informationen zum Thema Einbruchsschutz!

Quelle: rosenheim24.de

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