Zahlen aus 2016

Weniger jugendliche Komasäufer in Kreis Rosenheim

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Rosenheim - Die Zahl alkoholbedingter Klinikaufenthalte von Kindern und Jugendlichen Rosenheim ist gesunken. Dennoch bleibt das Rauschtrinken bei Schülern ein Problem.

Nach aktuellen Informationen der DAK-Gesundheit landetenim Jahr 2016 69 Rosenheimer Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Nach bislang unveröffentlichten Zahlen des Statistischen Landesamtes Bayern sank die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2015 um 14,8 Prozent. Darin sind auch Fälle enthalten, in denen junge Rosenheimer in Kliniken anderer Regionen Bayerns behandelt wurden.

Im vergangenen Jahr landeten 41 Jungen und 28 Mädchen im Alter zwischen zehn und 20 Jahren Rosenheim nach Alkoholmissbrauch in einer Klinik. „Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu“, sagt Michael Köberich, von der DAK-Gesundheit in Rosenheim. „Eine regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar, damit sich die positive Entwicklung auch dauerhaft fortsetzt.“

Kampagne „bunt statt blau“ 2018

Zur Aufklärung setzt die Krankenkasse auch 2018 die erfolgreiche Kampagne „bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ fort. Beim bundesweiten Wettbewerb werden Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren aufgerufen, mit Plakaten kreative Botschaften gegen das Rauschtrinken zu entwickeln. Auch die Schulen der Region wurden zur Teilnahme eingeladen. Landesschirmherrin ist Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml. An ihr nahmen seit dem Jahr 2010 mehr als 87.000 junge Künstler teil. Weitere Informationen gibt es unter www.dak.de/buntstattblau.

Pressemeldung DAK Gesundheit 

Quelle: rosenheim24.de

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