Auszeichnung für Absolventen der Berufsschulen

Große Ehre für 93 Schülerinnen und Schüler 

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93 Schülerinnen und Schüler wurden am Freitag in Bad Aibling ausgezeichnet 

Rosenheim - Die erfolgreichsten Absolventen der Berufsschulen wurden im Bad Aiblinger Kurhaus geehrt. Die Preisträger schlosse ihre Ausbildung mit einem Notendurchschnitt von 1,5 oder besser ab. 

An 93 Schülerinnen und Schüler der Berufsschulen Bad Aibling, Rosenheim I, Rosenheim II und Wasserburg ist am Freitag, den 8. April der Staatspreis verliehen worden. 

Reinhard Pobel, der Schulleiter der Berufsschule Rosenheim I gratulierte stellvertretend für alle Schulleiter. Er wünschte den Geehrten nicht nur beruflichen Erfolg, sondern vor allem Lebensglück. Landrat Wolfgang Berthaler forderte die jungen Menschen auf, auf ihrem tollen Ergebnis in der Berufsausbildung aufzubauen. Deutschland hat kaum Bodenschätze, stattdessen ist es vor allem das Wissen das Deutschland auszeichnet, sagte der Landrat. 

Er nannte drei Punkte, die es braucht um zu so hervorragenden Ergebnissen zu kommen: Sie mit ihrem Lernverhalten sind der erste. Dazu braucht es gute Ausbildungsbetriebe sowie drittens Berufsschulen mit motivierten Lehrern und einer guten Ausstattung. Der Landkreis hat in den letzten Jahren mehr als 80 Millionen Euro in die Berufsschulen investiert. 

Sie haben ein tolles Ausbildungsergebnis erteilt, sagte Berthaler, wenn sie jetzt aber sagen, das war es, dann werden sie nicht weiterkommen. Bauen sie auf ihrem Erreichten auf, das Leben ist ein ständiges Lernen.

Der Landrat wünschte den Absolventen alles Gute für die Zukunft. Fachkräfte werden bei uns gebraucht, sie haben alle Chancen. Das Lebensglück stellte Schulleiter Reinhard Pobel in den Mittelpunkt seiner Rede. Glückliche Menschen erweitern leichter ihren Lebenshorizont und bringen sich mehr ein. Wichtig war Pobel auch der Hinweis, dass Geld nicht glücklich macht. Es ist ein Mittel zur Freiheit. Grundsätzlich stellte der Schulleiter fest, dass die anwesenden Staatspreisträger alle grundsätzlichen Fähigkeiten für ihren Beruf besitzen. Für den beruflichen Erfolg sind aber auch andere Kompetenzen wie Engagement, Selbstorganisation oder Teamfähigkeit wichtig. 

Pobel forderte die Geehrten auf, speziell in schwierigen Zeiten flexibel zu sein, sich auf Veränderungen einzulassen und keine Angst davor zu haben. Sie stehen in Konkurrenz zu den Arbeitnehmern in Europa, aber Europa kann auch ihr Arbeitsplatz sein. Abschließend meinte der Schulleiter der Berufsschule I in Rosenheim "Wir vertrauen auf sie, das Beste aus ihrem Leben zu machen". 

Bad Aiblings Bürgermeister Felix Schwaller meinte in seinem Grußwort "Ihr habt es richtig gemacht, mit dem Staatspreis ins berufliche Leben zu starten". Aus der Weisheit „Bildung heißt Zukunft“ schloss Schwaller, dass Bildung auch in der Zukunft weitergehen muss. Die Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger schlossen ihre Ausbildung mit einem Notendurchschnitt von 1,5 und besser ab. Landrat Berthaler überreichte ihnen eine Urkunde, unterzeichnet vom Regierungspräsidenten der Regierung von Oberbayern Christoph Hillenbrand sowie eine vom Landkreis Rosenheim zur Verfügung gestellte finanzielle Anerkennung.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim 

Quelle: rosenheim24.de

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