„Der Winter ist heuer sehr anstrengend!“

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Winterdienst
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Landkreis - Fast ein halbes Jahr lang hält uns der Winter bereits in seinen Fängen. Der Winterdienst im Landkreis Rosenheim ist darüber nicht sehr erfreut - ein Winterende ist allerdings in Sicht:

Viele Überstunden und eine Menge verbrauchtes Salz fordert der Winter 2012/2013 von seinen Winterdiensten in Stadt und Landkreis Rosenheim. Nichts desto trotz, ist der Winterdienst im Landkreis optimistisch, dass der Spuk bald vorbei ist. „In zwei Wochen ist voraussichtlich ein Ende in Sicht“, erklärt der Leiter des Bauhofs im Landkreis, Lothar Schüsselbauer.

Winterdienst noch etwa zwei Wochen im Einsatz

Bis dahin hält uns der Winter „immer noch im Griff“, so Schüsselbauer weiter. In der Früh gibt es Minustemperaturen, am Tag taut es, deshalb „kann es sein, dass wir noch in der Früh fahren müssen, um sicherzustellen, dass alle Autofahrer sicher in die Arbeit kommen“.

Der Winterdienst sei deshalb vor allem noch im südlichen Landkreis im Einsatz, im Bereich Samerberg „wo wirklich noch Schnee liegt und tagsüber Wasser auf die Fahrbahn läuft und danach überfriert“, so Schüsselbauer.

Das Eineinhalbfache an Salz verbraucht

Hier muss also noch fleißig gesalzen werden, so wie schon den ganzen Winter über. Das hat natürlich den Salz-Verbrauch mächtig angekurbelt. Bislang wurden etwa 5.500 Tonnen Salz verbraucht, 1000 bis 1500 Tonnen mehr als in einem normalen Winter.

Auch in der Stadt Rosenheim zeigt sich ein ähnliches Bild. Hier werden in einem normalen Winter rund 500 bis 800 Tonnen Salz benötigt. „In diesem Winter sind es etwa 1200 bis 1300 Tonnen“, erklärt der technischer Leiter des Baubetriebshofes der Stadt Rosenheim, Robert Lippold. Auch hier wurde letztlich das Eineinhalbfache verbraucht.

Den hohen Salzverbrauch-Zahlen entsprechend waren die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes im Dauereinsatz. Vor allem im Januar und Februar „gab es kein freies Wochenende“, so Lippold. In Stadt, wie auch in Landkreis Rosenheim haben die Mitarbeiter nun viele Überstunden, die zeitnah abgebaut werden müssen.

Quelle: rosenheim24.de

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