Landratsamt: An B304 keine Gefahrenlage

Obing - Die Politische Alternative Obing will sich weiter für eine Verbesserung der Sicherheit an der Ortsdurchfahrt der B304 einsetzen, auch wenn das Landratsamt Traunstein keine objektive Gefahrenlage erkenne.

Das war das Ergebnis eines Treffens der PAO-Mitglieder, bei dem sie sich mit der Stellungnahme der Unteren Verkehrsbehörde im Landratsamt zu den vor Monaten abgegebenen Vorschlägen der PAO-Gemeinderäte zur Beseitigung von Gefahrenquellen für Radler und Fußgänger auseinandersetzten.

Das Staatliche Bauamt Traunstein hatte zuvor dem Gemeinderat mitgeteilt, die für das Jahr 2010 geplante Sanierung der Ortsdurchfahrt werde zugunsten der Umgehung auf Eis gelegt. Was nach Ansicht der PAO nicht sein kann. Für die vielen Fußgänger, die die B304 überquerten, unter anderem Kinder auf dem Schulweg, müssten sichere Überwege geschaffen, im Interesse der gefährdeten Radfahrer die Spurrillen und Fahrbahnaufbrüche insbesondere in der Kurve bei der Einmündung Poststraße beseitigt werden.

Zankapfel Spurrillen

In der Antwort erteilt die Untere Verkehrsbehörde allen Vorschlägen der PAO-Gemeinderäte eine Absage. Eine objektive Gefahrenlage innerhalb der Ortsdurchfahrt von Obing sei nicht zu erkennen. Auch die - eingeräumten - Verdrückungen und Spurrillen werden nicht als Einschränkungen der Verkehrssicherheit für Radler gesehen.

Besonders empört waren die PAO-Mitglieder darüber, dass sich die Verkehrsbehörde bei den Spurrillen auf die Beurteilung des Staatlichen Bauamtes Traunstein berief: "Da wird der Bock zum Gärtner gemacht, das Straßenbauamt will ja alle seine Mittel auf die Planung und Durchführung der Ortsumfahrung konzentrieren."

igr/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Region Wasserburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser