"Lebensader B12": Reichertsheim dabei

Reichertsheim - Die Gemeinde ist dabei. Nach einiger Diskussion einigte sich der Gemeinderat darauf, einer kommunalen Zweckvereinbarung mit dem Namen "Lebensader B12" beizutreten.

Bürgermeisterin Annemarie Haslberger stellte das neue Förderprogramm für kleinere Gemeinden vor, aus dem zu bestimmten Projekten Gelder fließen. Das beruhe allerdings darauf, dass mehrere Gemeinden zusammenarbeiten und ein gemeinsames Konzept erstellen. Haag habe bei der Planung die Vorreiterrolle übernommen. Möglich seien dabei eigene Projekte, aber auch welche, die eine Verbesserung der Infrastruktur über die Gemeindegrenzen hinaus zur Folge haben. Als Beispiel nannte sie einen Radweg entlang der Bundesstraße, dann den Ausbau des Dachgeschosses über dem Ramsauer Dorfladen oder die Sanierung des Ramsauer Pfarrhofes.

Reichertsheim sei als Ort deshalb nicht genannt, weil es bereits die Dorferneuerung gebe, das schließe sich gegenseitig aus. Vergleichbar damit sei aber die Förderhöhe mit bis zu 50 Prozent der Kosten.

Zuerst einmal fallen allerdings Planungskosten in Höhe von insgesamt 20.000 Euro an, die sich auf Einwohner verteilt und nach Abzug des Zuschusses auf rund 1000 Euro für die Gemeinde reduzieren. "Das sollten wir uns nicht entgehen lassen", empfahl die Bürgermeisterin. Stephan Baumgartner vergewisserte sich, dass der Zeitraum für die Umsetzung offen sei und es keinen Druck gebe. Möglich sei auch, ergänzte Haslberger, dass man austreten könne, sollte nichts vorangehen. Paul Huber hätte gerne "erst ein konkretes Objekt" abgewartet, aber um dabeizusein, müsse man "jetzt ein Paket schnüren", trieb die Bürgermeisterin leicht an. Mit neun gegen zwei Stimmen war der Rat letztlich dafür.

kg/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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