Kompletter Vorstandswechsel beim Tukutane-Verein

Martinimarkt und Kajiado-Workcamp

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Teilnehmer des Workcamps führten in Kajiado, Kenia, an einer Mädchenschule zusammen mit den Schülerinnen einen bayerischen Tanz auf.

Schnaitsee - Der Ostafrika-Hilfsverein "Tukutane e.V." hielt kürzlich im Pfarrheim Schnaitsee seine Jahresversammlung mit Neuwahl der Vorstandschaft ab.

Da die bisherigen Vorsitzenden mit Sebastian Schäfer, Ingeburg Handschuh, Margaret Bachlechner, dem Kassier Clemens Handschuh sowie den Beisitzer Andrea Kinzner, Anja Bollinger, Monika Sehr und Theresa Bock sich nicht mehr zur Wahl stellten, galt es, neue Vorstandsmitglieder zu finden.

Gewählt wurden zum Vorsitzenden Klaus Strasser aus Niederbergkirchen, als Zweite Vorsitzende Julia Dotzauer aus Waldkraiburg, als Dritte Kathrin Beck aus Unterneukirchen. Schriftführerin ist Michaela Berger aus Ulm, Lorenz Walch aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn wurde Kassier.

Vorher erstattete aber der scheidende Vorstand Sebastian Schäfer einen persönlichen Rückblick über sechseinhalb Jahre Vereinswesen und zeigte die Entwicklung des Vereins auf. Im letzten Jahr war Tukutane auf dem Martini-Markt in Schnaitsee sowie beim Nationenfest in Wasserburg vertreten. Mittlerweile ist Tukutane auch überregional mit der Vertretung im "Eine-Welt-Netzwerk Bayern" zu einer festen Größe geworden. Herausgehoben wurde die Teilnahme des Vereins an einem Ostafrika-Treffen der bayerischen Staatsregierung mit dem Thema "Hungersnot in Ostafrika - Einflüsse, Auswirkungen und Reaktionen" sowie Platzierung unter den ersten zehn im Bayerischen Eine-Welt-Preis 2012.

Tukutane hat zurzeit 45 Mitglieder. Die Einnahmen kommen aus Mitgliedsbeiträgen, privaten Spenden, Spenden von Institutionen, Schmuckverkäufen an Informationsständen wie beim Martini-Markt Schnaitsee oder aus Benefizveranstaltungen, wie dem Gospeltrain-Konzert.

Der Bericht von Kassier Clemens Handschuh zeigte, dass Tukutane die verschiedenen Projekte damit konstant unterstützen konnte. Zusätzlich wurde in den letzten Jahren auch auf die berufliche Ausbildung in den Unterstützungsgebieten viel Wert gelegt. Auch konnte wieder ein Jugendworkcamp durchgeführt werden, bei dem junge Erwachsene aus Europa die Möglichkeit haben, die Lebensumstände in Kenia hautnah zu erleben.

rih/Wasserburger Zeitung

Quelle: chiemgau24.de

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