Mehr Besucher und ausverkaufte Stände

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Alle sollen sich wohl fühlen beim Wasserburger Christkindlmarkt. Daher setzt der WFV auch mehr auf Anbieter-Qualität, als auf das "Feier-Publikum". 

Wasserburg - Nach dem Erfolg heuer, zeigen sich die Verantwortlichen des Christkindlmarktes selbstbewusst: "Wir wollen den schönsten Christkindlmarkt der Region":

Zum zweiten Mal waren Christoph Klobeck, Heinz Forstmaier, Katja Nowotny und Cilli Hölz-Teichmann beim Wirtschaftsförderungsverband für die Organisation des Marktes verantwortlich. Man könne immer noch was verbessern, sind sie sich einig, aber genauso: "2011 war ein sehr guter Christkindlmarkt, wir sind wirklich zufrieden."

Gesamtpaket hat gestimmt

Entscheidend dafür sei das "Gesamtpaket": Veranstaltungen auf dem und rund um den Marktbereich, Besucherzahl, Atmosphäre und wirtschaftlicher Erfolg der Standbetreiber. Letzterer kann sich heuer offensichtlich sehen lassen. Einige Anbieter waren vor dem letzten Tag "praktisch ausverkauft", so die Rückmeldung.

Vor allem die Sonntage haben sich inzwischen zum großen Markttag gemausert. "Da waren wir regelmäßig voll", freut sich Christoph Klobeck, wozu auch die Bus-Besucher beigetragen haben. Offensichtlich hat die Werbeaktion des WFV nämlich Wirkung gezeigt: Im Frühjahr wurde bei Busreise-Veranstaltern für den Markt geworben. Und tatsächlich hat man sogar Busse aus Franken und vom Bodensee registriert.

Bilder vom Wasserburger Christkindlmarkt

Eine genaue Bilanz haben die Organisatoren darüber aber ebensowenig wie über die Besucherzahlen. "Wir erhalten ja keine Anmeldungen, können daher nur schätzen." Aber diese Schätzung fällt so aus, dass es "wohl mehr, auf keinen Fall weniger Besucher" waren als im Vorjahr.

Das ist aber nur das eine Anliegen des WFV. Das andere ist die Qualität des Marktes, heuer vor allem auch ausgedrückt im Rahmenprogramm. Und das sei "sehr gut angekommen", ist das Organisationsteam einig.

Schönster Markt der Region

Nikolaus, Dorfschmied, Perchten, Don-Kosaken oder Konzert in der Frauenkirche, dazu Kasperltheater, die Krippenwanderung, die Sonderausstellung "Christbaumschmuck" im Museum und das extra geschriebene Krippenspiel des Theaterkreises: "In diese Richtung wird das Angebot weiter entwickelt", steht für Heinz Forstmaier fest. "Wir wollen den schönsten Christkindlmarkt der Region, passend zu unserer Stadt", setzt sich Christoph Klobeck selbstbewusst zum Ziel.

Christkindlmarkt am Samstag

Dazu sollen einerseits Kleinigkeiten beitragen, wie schönere Ständer und "Paten"-Anhänger für die Christbäume, eine Aktion, die überraschend gut angekommen sei. Andererseits soll auch die Grundlinie weiterentwickelt werden. Und das heißt beispielsweise eine bessere Markt-Verbindung zwischen Hofstatt und Marienplatz, eine Problem, an dem sich schon mehrere Markt-Organisatoren versucht haben. Sie heißt aber auch eine weitere Qualitätsverbesserung bei den Marktanbietern. So soll es nächstes Jahr wenn irgend möglich einen Stand mit Christbaumschmuck geben, außerdem einen mit regionalen Bio-Produkten, und auch mehr Kunsthandwerk - "wenn wir die entsprechenden Betreiber finden", so die Einschränkung. Denn es gebe zwar inzwischen mehr Interessenten als Stände. Doch nicht alle passen dem WFV so richtig ins Konzept.

Nicht noch mehr Glühwein-Verkäufer

"Auf keinen Fall wollen wir mehr Glühwein-Verkäufer", versichert Heinz Forstmaier - und das auch, weil sich die ganze Familie auf dem Markt wohl fühlen soll, nicht nur das "Feier-Publikum". Das sorgte ohnehin schon für kleinere Probleme. So wurden Bistrotische genauso geklaut wie Christbäume, "teils bei laufendem Betrieb".

Keine Saufmeile also sei das Ziel, sondern ein möglichst hohes Niveau, das letztlich ja auch auf die "Einkaufsstadt Wasserburg" zurück strahle, zu deren Attraktivität der WFV mit dem Markt letztlich beitragen will, wie Christoph Klobeck gerne zugibt: "Die Stadt ohne Christkindlmarkt: Das könnte man sich gar nicht vorstellen, was das für unser Weihnachtsgeschäft bedeuten würde."

koe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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