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Mehrere Varianten für Bahnhofstraße

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In diesem Teil der Bahnhofstraße geht es nur um die Fahrbahn, alles andere ist durch die Bebauung und Begrünung vorgegeben, einen Gehweg gibt es auch.

Wasserburg - Zukunftsmusik im Bauausschuss. Es wurden mehrere Varianten des Ausbaus der Bahnhofstraße vorgestellt. Eine Entscheidung fällt aber erst mit dem Umbau an der B304.

In Kürze steht in der Bahnhofstraße in Reitmehring ersteinmal eine Oberflächensanierung an. Dennoch stellte Eduard Steiner vom Ingenieurbüro Infra Varianten für einen großen Ausbau - inklusive Kanalsanierung und -verlegung - vor, "damit wir gewappnet sind, wenn der Ausbau der B304 kommt", so Bürgermeister Michael Kölbl.

Die Verlegung der Regen- und Schmutzwasserkanäle im oberen Teil der Bahnhof- und der Höckmeirstraße sowie angrenzender Gebiete spielte im Ausschuss nur eine untergeordnete Rolle, denn die Verlegung der derzeit "wie Kraut und Rüben über Privatgrund" verlaufenden Kanäle in die Straßen im Rahmen der Sanierung ist mittelfristig ein teures Muss.

Im Mittelpunkt stand die Umgestaltung des von oben auf den Bahnhof zuführenden Teils der Bahnhofstraße, vor allem des Teils von der Abfahrt der B304 an der Kreuzung der beiden Bundesstraßen bis zur Einmündung der Bürgermeister-Schmid-Straße, von Steiner als Bauabschnitt 2 bezeichnet. Der untere Teil, Bauabschnitt 1, sei durch Bebauung und Begrünung sehr festgelegt, da gehe es nur um die Fahrbahn.

Zwei Varianten waren schnell vom Ratstisch: Ein verkehrsberuhigter Bereich ohne obere Zufahrt von der B304 begeisterte die Stadträte ebenso wenig wie eine Einbahnstraßenregelung, bei der auf der Bahnhofstraße ortsauswärts und auf der Höckmeirstraße ortseinwärts gefahren wird.

Übrig blieb eine Variante, bei der ein Gehweg hinter den Bäumen entsteht, was durch Anböschung ohne Grunderwerb möglich ist. Auf der anderen Straßenseite würden die Längsparkplätze um etwa 30 Zentimeter verbreitert. Begegnungsverkehr bliebe möglich, die Fahrbahn wäre dann noch etwa 5,5 Meter breit. Diese Gestaltung wäre sowohl mit als auch ohne Zufahrt von der B304 möglich.

Die aufkommende Diskussion erstickten Bürgermeister und Stadtbaumeister im Keim, weil zu viel von der Entwicklung an der B304 und der neuen innerörtlichen Erschließung abhänge. Da gebe es künftig noch genug Diskussionsmöglichkeiten.

Nicht noch länger auf den Gehweg warten wollte Dr.Hermann Budenhofer (Freie Wähler): Der sei überfällig und sollte jetzt mit der Fahrbahnsanierung mitgemacht werden. Dafür gab es Unterstützung und so sollen dafür nun im nächsten Stadthaushalt Mittel bereitgestellt werden.

Bei den geschätzten Kosten für den großen Umbau samt Kanalverlegung befürchtete Kölbl "da trifft uns der Schlag", was dann bei gut drei Millionen Euro auch zutraf.

syl/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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