"Möglichst viel in die Berge"

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Horst Empl (Mitte) war 2010 der Rekord-Teilnehmer der Sektion. Als Anerkennung für 48 Vereinstouren erhielt er von Fritz Gottwald und Horst Zantner (rechts) einen Gutschein.

Der Wasserburger Alpenverein ist weiter gewachsen und hat nun 2731 Mitglieder. "Es läuft gut bis sehr gut", so der Vorsitzende Fritz Gottwald bei der Hauptversammlung.

Wasserburg - Einen "familiären und unkomplizierten Charakter" wolle die Alpenvereinssektion Wasserburg vermitteln, so Gottwald in seinem Bericht. Dieses Konzept kommt offensichtlich an. Denn kritische Töne gab es bei der Hauptversammlung nicht. Und die Verantwortlichen der einzelnen Bereiche waren fast durchgehend hoch zufrieden.

Jugendfreundlichkeit, umweltbewusste Bus-Gemeinschaftstouren und die Eigenverantwortlichkeit der Teilnehmer stellte Gottwald als Prinzipien des Angebotes heraus. Und das kam offensichtlich auch 2010 wieder gut an. Der Mitgliederstand der Sektion stieg unter dem Strich um 165. Und die Teilnehmerzahl bei den Sektionstouren war mehr als respektabel.

Tourenwart Horst Zantner konnte von 61 Touren mit 1154 Teilnehmern berichten. Nur sechsmal durchkreuzte das Wetter die Planung komplett. Dazu kamen 48 Werktagstouren, die im Schnitt noch beliebter waren und alleine 1589 Teilnehmer aufwiesen. Aus ihnen resultierte auch der Rekord des Jahres 2010: Hans Empl war 48-mal mit der Sektion in den Bergen.

Der Kletterwand-Betrieb an der Realschule ist letztes Jahr wieder komplett angelaufen. Im Boulderraum wurde einiges neu geschraubt und ein Bouldercup ausgetragen, so Marc Ferstl. Die Kindergruppe präsentierte Jugendreferent Matthias Seibt in Bildern.

Max Seitz stellte als Naturschutzreferent ein steigendes Interesse an seinen Themen fest. Mehrmals unterwegs waren auch die Mountainbiker der Sektion mit Robert Huber.

Die Sektionshütte im Arzmoos so einfach zu lassen wie sie derzeit ist, dafür plädierte Hüttenreferent Rupert Altermann. Und Ausbildungsreferent Georg Mühlbauer informierte über das Ausbildungsangebot, das er mit den 15 Fachübungsleitern der Sektion organisiert.

Schatzmeister Markus Reheis konnte letztes Jahr einen kleinen Überschuss zurücklegen, obwohl die Sektion bei den Fahrten rund 10 000 Euro draufgelegt hatte.

Alles in allem sieht sich die Sektion damit auch für 2011 gut gerüstet - obwohl oder gerade weil "wir doch alle in erster Linie möglichst viel in die Berge wollen und der Verwaltungskram möglichst im Hintergrund bleiben soll", wie Fritz Gottwald die Motivation seines rein ehrenamtlichen Leitungsteams beschrieb.

re/Wasserburger-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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