Mehr Geld für Hebammen?

München/Rosenheim - Die Landtagsabgeordnete Annemarie Bichl möchte sich mit einem Antrag an die bayerische Staatsregierung für die Zukunft der Hebammen in der Region einsetzen.

„Die CSU-Landtagsfraktion tritt für die Verbesserung des Einkommens der Hebammen in Bayern ein. Um dieses, gerade für die freiberuflichen Hebammen so wichtige Ziel zu erreichen, haben wir die bayerische Staatsregierung in einem Antrag aufgefordert, sich weiterhin für die Hebammen einzusetzen“, sagte die Landtagsabgeordnete Annemarie Biechl: „Wir wollen, dass für angehende junge Eltern die Wahlfreiheit des Geburtsortes erhalten bleibt. Deshalb ist eine verlässliche Hebammenhilfe in ganz Bayern und damit auch hier bei uns im Landkreis Rosenheim auch in Zukunft wichtig.“

Hauptproblem der Hebammen, so Annemarie Biechl, seien die in den vergangenen Jahren gestiegenen Berufshaftpflichtprämien in der Geburtshilfe: „Es ist daher wichtig, dass das Einkommen der Hebammen, vor allem der freiberuflichen Hebammen, entscheidend verbessert wird.“ Ein erster Schritt sei die Einigung zwischen dem GKV-Spitzenverband, der zentralen Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, und den Hebammenverbänden über einen vollständigen Ausgleich der deutlichen Beitragssteigerungen für die Berufshaftpflichtversicherungen der Hebammen und Entbindungspfleger rückwirkend zum 1. Juli 2012 gewesen. Daneben bedürfe es aber auch einer raschen Verständigung auf eine angemessene Erhöhung der Vergütung der Hebammen, betonte die Abgeordnete: „Denn die Arbeit der Hebammen ist gesellschaftlich unverzichtbar“.

Außerdem, so Annemarie Biechl, müsse die Novellierung der Berufsordnung für Hebammen und Entbindungspfleger an die heutigen Erfordernisse angepasst werden. Damit könne die Attraktivität des Hebammenberufs für die Zukunft gesichert und der Berufsgruppe auch mehr Rechtssicherheit im Berufsalltag gegeben werden.

Pressemeldung Bürgerbüro Annemarie Bichl MdB

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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