Nach dem Bierzelt gehts bei der Party weiter

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Knalle voll war die Party-Arena am Samstag bei der Coyote-Ugly-Party, wo drei hübsche Stripperinnen und zwei Stripper der Masse kräftig einheizten.

Haag - Hoch her geht es in der Party-Arena beim Haager Herbstfest. Die Stimmung sei, so die Polizei, ausgelassen, die jungen Leute feiern bei bester Stimmung.

Komasaufen und Kampftrinken soll möglichst nicht stattfinden auf der Haager Wiesn. Kopien, was das Jugendschutzgesetzt vorsieht, hat die Polizei an die Veranstalter verteilt. Darin steht etwa, dass Branntweinhaltiges nicht an unter 18-Jährige abgegeben werden darf, dass Jugendliche Ausweispapiere für den Altersnachweis dabei haben müssen oder, dass sich Jugendliche ab 16 ohne Eltern oder erziehungsbeauftragte Personen nur bis 24 Uhr im Zelt aufhalten dürfen. Die Erfahrungen der Polizei, die gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Jugendamts am ersten Wiesabend sich in den Zelten umgeschaut haben: "Unwissenheit bei den Sicherheitsleuten, Unverständnis bei den jungen Leuten und kein Unrechtsbewusstsein", so ein Poilzeibeamter.

Vor allem was eine "erziehungsbeauftragte Person" ist, darüber scheinen sich die jungen Leute keine Gedanken zu machen. "Der Freund oder die Freundin igendwo in der Menge kanns nicht sein, es muss ein Autoritätsverhältnis sein", so die Polizei. Und am allerwenigsten könnten es die aus dem Internet ausgedruckten Zettel sein, die dann angeblich die Eltern unterschrieben haben. "Wir raten den jungen Leuten, sich an die Jugendschutzvorschriften zu halten, damit der Festbesuch für sie und andere ein vergnüglicher ist."

Bis ins Koma gesoffen hat sich beim Herbstfest bislang noch kein Besucher. Stark angetrunken aber war ein Garser, der im Partyzelt randalierte, und der Sicherheitsdienst den 22-Jährigen deshalb vom Platz verwies. Den interessierte das wenig, und als ihn die Sicherheitsdienstkräfte hinausbringen wollten, ging er auf diese los. Seine ebenfalls nicht mehr ganz nüchterne Freunde mischten sich ein und es kam zu einer Schlägerei mit dem Sicherheitsdienst, wobei sich der renitente Festbesucher leichte Verletzungen zuzog. Das BRK brachte ihn ins Haager Krankenhaus.

Ein 46-jähriger Herbstfestbesucher aus Pastetten wollte keinen Eintritt für das Diskozelt bezahlen. Er wollte an der Einlasskontrolle vorbeilaufen, weil der Sicherheitsdauch dieser Mann renitent zu werden. Er wurde bis zum Eintreffen der Polizeistreife festgehalten und von den Beamten aus dem Festgelände verwiesen. Für den Schaden am Funkgerät des Sicherheitsdiensts, das bei der Auseinandersetzung kaputtgegangen war, wird er haftbar gemacht.

re/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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