Jetzt ermittelt die Kripo

Einbruchsserie: So können Sie sich schützen!

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Im Wasserburger Umland ist es momentan ein Thema: Nach den vielen Einbrüchen in den letzten Wochen informierten sich viele Bürger bei Kriminaloberkommissar Wolfgang Moritz, wie man vorbeugt. Fast ein wenig kurios: Der Infoabend fand im Hagebaumarkt Wasserburg statt. Marktleiter Bernhard Christoph begrüßte den Experten.
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Altlandkreis - Die Einbrüche in der Umgebung mehren sich. Mittlerweile ermittelt die Kripo. Immer wieder werden bei der Polizei Wasserburg Einbrüche gemeldet, die Geschädigten sind entsetzt über die Vorfälle.

„Die Ermittlungen laufen, die Einbruchsserie im Wasserburger Land bleibt in der Beobachtung der Polizei“ heißt es von den Beamten. Seit vielen Wochen kommt es immer wieder zu Meldungen über Einbrüche. Sowohl in Firmengebäuden, als auch in Privathäusern wird eingebrochen. Möglicherweise stecken oft die gleichen Täter dahinter. Für die betroffenen Menschen sind es Ereignisse, die unvergessen bleiben. „Viele fühlen sich nachher in der eigenen Wohnung, im Haus nicht mehr wohl, nicht mehr sicher“ erklärt Kriminaloberkommissar Wolfgang Moritz anlässlich einer Informationsveranstaltung im Hagebaumarkt in Wasserburg.

Kripo-Tipps gegen Einbrecher

„Vorbeugen ist besser als heilen, denn viele Betroffene verlieren nach Einbrüchen das Wohlgefühl im eigenen Zuhause“, so Moritz. Er berät und informiert über die Vorbeugung und die möglichen Auswirkungen in Bezug auf Einbrüche und nimmt sich Zeit für Fragen der Interessierten. "Schutz vor Kriminalität ist wichtig, darum kann präventives Verhalten Einbrecher von Ihrem Daheim weghalten“. Moritz erklärte, dass tagsüber, wenn die Wohnung leer ist, eingebrochen wird.

„Wenn die Bewohner in der Kirche, beim Arzt oder beim Einkaufen sind, werden häufig Kontrollanrufe gemacht. So gehen die Einbrecher auf Nummer sicher, dass die Wohnung leer ist und sie ungestört nach Wertgegenständen suchen können“ erläutert der Kriminaloberkommissar weiter. Auch in der Dämmerung und nachts werden vermehrt Einbrüche getätigt, heißt es vom Experten. Die Einbrecher steigen statistisch gesehen insbesondere über Erdgeschoßfenster, Balkon- und Terrassentüren sowie die Eingangstüre ein. Hier gelte es, mit zusätzlichen Sicherungen, beispielsweise Zweitschlössern, nachzubessern. „Wenn ein Einbrecher es besonders schwer hat, in die Wohnung zu gelangen, lässt er oftmals von seinem Vorhaben ab“ berichtet Moritz. „Neben zusätzlicher Technik, wie Alarmanlagen oder gesicherten Türen und Fenstern gibt es auch Verhaltensregeln, die präventiv gegen Einbrecher ratsam sind“.

  • Vermeiden Sie zu dichte Bepflanzung am Haus
  • Halten Sie Hof- und Garagentore geschlossen

  • Außensteckdosen abschaltbar gestalten
  • Verwenden Sie eine helle Außenbeleuchtung
  • Lassen Sie keine Aufstiegshilfen draußen liegen (z. B. Leitern)
  • Verstecken Sie Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen, Einbrecher kennen oftmals diese Verstecke

Rollläden sollten bei Abwesenheit trotzdem nur in der Nacht und nicht tagsüber geschlossen bleiben

Bei einer Tür mit Glasfüllung Schlüssel innen nicht stecken lassen, Einbrecher erreichen diesen sonst leicht

Für mehr Sicherheit sei auch guter Kontakt zu den Nachbarn dienlich, erklärt Kriminaloberkommissar Wolfgang Moritz weiter. „Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang nach Möglichkeit auch tagsüber geschlossen. Tauschen Sie mit Nachbarn Rufnummern aus und lassen Sie den Briefkasten von den Nachbarn leeren, wenn Sie im Urlaub sind“ so Moritz. Einbrecher sollten keine Beweise erhalten, dass das Haus länger unbewohnt sei, dies ermutige nur. „Im Verdachtsfall, dass Einbrecher da waren oder aktuell noch da sind, rufen Sie die Polizei über die 110“, rät Moritz.

Bei Fenster und Türen könne präventiv nachgerüstet werden, um Einbrechern das Eindringen in die Räume zu erschweren. Spezielle Schlösser und Beschläge sowie weitere Hilfsmittel können helfen, die Wohnung sicherer zu machen.

Wolfgang Moritz berät über den kostenlosen Service der Kriminalpolizei alle Bürgerinnen und Bürger sowie Firmen und Institutionen über Prävention und Möglichkeiten der Gebäudesicherung. Interessierte können sich beim Kriminalpolizeilichen Fachberater Wolfgang Moritz in Rosenheim melden. Telefonisch ist Wolfgang Moritz unter 08031-2003712 erreichbar.

Quelle: rosenheim24.de

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