Nachbesserungen und Kostenteilung

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Rott - Erneut befasste sich die Schulverbandsversammlung mit dem Entwurf des Überlassungsvertrags zwischen dem Schulverband und der Gemeinde Rott zur Nutzung der Turnhalle für den Breitensport.

Dabei war vor allem der in Paragraf vier vorgesehene hälftige Abrechnungsmodus für die Nebenkosten aus Heizung, Strom, Wasser und Abwasser umstritten.

Diesen Abrechnungsmodus hatte Energiefachberater Martin Kaltenhauser-Barth im Auftrag des Schulverbands überprüft und stellte das Ergebnis in der Sitzung ausführlich dar. Im Endeffekt kam er zu dem Schluss, dass bei den derzeit nicht einfachen Möglichkeiten der Verbrauchsmessung die hälftige Aufteilung der Kosten gerechtfertigt sei. Er empfahl aber dringend den Einbau eines Wärmemengenzählers, dessen Anschaffungskosten er mit etwa 2000 Euro bezifferte, um eine genaue Abrechnung zu ermöglichen.

Der Fachmann stellte in seinem Bericht auch fest, dass in Sachen Wärmedämmung und Energieverbrauch in dem Komplex Schulgebäude-Turnhalle manches im Argen liegt. Max Zangerl (Rott) war über den hohen Energieverbrauch der Schule verwundert und letztlich waren sich alle mit Martin Fuchs (Griesstätt) in der Kritik an der Bauausführung einig.

Der Vorsitzende Marinus Schaber teilte mit, dass im Winter 2010 die Thermografie der Gebäude durchgeführt werde und dabei auch die Garantie der verbauten Dachisolierung der Turnhalle in Anspruch genommen werde.

Max Gilg (Rott) erkundigte sich nach der vorgesehenen Laufzeit des Überlassungsvertrags, der ja bei veränderten Messungsergebnissen geändert werden müsse. Dazu heißt es im Vertragstext: "Der hälftige Abrechnungsmodus wird angewandt, bis nach einer angestrebten Schulsanierung eine Realmessung (Feststellung des Ist-Verbrauchs) zur Abgrenzung des Kosten von Schulsportnutzung und Breitensportnutzung erfolgt. Die Gesamtverbrauchskosten werden unabhängig hiervon jährlich neu ermittelt." Schließlich stimmte die Versammlung einstimmig dem Entwurf des Überlassungsvertrags für die Nutzung der Turnhalle Rott durch den Breitensport und damit der Nebenkostenaufteilung laut Paragraf vier im Verhältnis 50:50 zu.

Ruth Sommer (Rott) erkundigte sich nach dem in der letzten Sitzung angefragten Verbleib des Tempomats. Dieser, so Bürgermeister Marinus Schaber, sei inzwischen von Amerang nach Rott in den Bauhof zurückgekehrt und werde zu Beginn des neuen Schuljahres wieder an der Haager Straße aufgestellt. Bürgermeisterin Barbara Reithmeier (Ramerberg) brachte erneut den Sonnenschutz im Tiefhof zur Sprache und schlug die Lösung mit einem Sonnensegel vor. Dazu berichtete die Elternbeiratsvorsitzende Manuela Zangerl von Möglichkeiten, geschenkte Sonnensegel zu erwerben, und Rektorin Ingeborg Schwörer riet, sich bei der Landesgartenschau zu erkundigen, wie man dort verwendete Stoffe und Sonnensegel günstig erwerben könne. Für das Vorhaben stehen 20 000 Euro zur Verfügung, und die Versammlung einigte sich, diese Gelder frühzeitig im Jahr 2011 in Anspruch zu nehmen. Auch die Bepflanzung der Außenanlagen dürfe nicht außer Acht gelassen werden.

In der Turnhalle, so der Vorsitzende, habe sich der Trennvorhang als zu kurz und zu schwach erwiesen. Montage und Material einer entsprechenden neuen Anlage beliefen sich laut Angebot der damals beschäftigten Firma auf 10 200 Euro. Die Versammlung wollte aber eine kostengünstigere Lösung und beauftragte den als Zuhörer anwesenden Vorsitzenden des ASV, Franz Bachmaier, sich um eine solche zu bemühen.

ags/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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