Nächster Schritt am Vogeltenn

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Amerang - Nur zwei Gegenstimmen gab es im Gemeinderat beim Beschluss, ein Verfahren für die Bebauung Am Vogeltenn einzuleiten.

Beim Vogeltenn geht es, wie berichtet, um die Aufstellung einer Ergänzungssatzung im vereinfachten Verfahren. Der Beschluss enthielt den Zusatz, dass mit der Freiberger Holding als Antragsteller ein städtebaulicher Vertrag über die Übernahme der Kosten des Verfahrens, die Beauftragung eines Planers, die Sicherung der erforderlichen Flächen zur Erschließung und gegebenenfalls eine naturschutzrechtliche Ausgleichsregelung getroffen wird.

Vorerst zwei Bauparzellen

Anlass war die geplante Bebauung eines Bereiches von etwa 0,4 Hektar, der nördlich an die Schonstetter Straße angrenzt. Hier sollen zwei Grundstücksparzellen mit Wohnanwesen bebaut werden.

Der Bereich ist derzeit bauplanungsrechtlich Außenbereich. Mit der Festlegung soll eine geordnete städtebauliche Entwicklung am westlichen Rand von Amerang erreicht werden. Für alle weiteren Verfahren sei eine Bauleitplanung unerlässlich, betonte Bürgermeister Gust Voit.

Gemeinderat Rupert Rußwurm war wegen persönlicher Beteiligung bei diesem Tagesordnungspunkt von der Beratung und Beschlussfassung ausgeschlossen. Ernst Freiberger und Geschäftsführer Hartmut Hain waren in der Sitzung als Zuhörer anwesend.

Dem Gemeinderat lag eine schriftliche Erklärung der Freiberger Holding vor. Darin sicherte sie als Vorhabensträger der Gemeinde zu, Flächen im Bereich der Geländekuppe für eine öffentliche Nutzung an die Gemeinde abzutreten, wenn im nächsten Schritt - wie geplant - zwei weitere Parzellen für Wohngebäude im südlichen Abschnitt ausgewiesen werden.

Vorausgegangen waren die von den Ameranger Bürgern gut besuchte öffentliche Informationsveranstaltung über die geplante Bebauung Am Vogeltenn und eine nichtöffentliche Sitzung des Gemeinderates.

Hügelkuppe muss frei bleiben

In der Diskussion der jüngsten Sitzung begrüßten mehrere Gemeinderäte die Abtretung der Geländekuppe an die Gemeinde. Sie müsse von einer Bebauung unbedingt freigehalten werden. Dies entspreche auch der Stellungnahme der Regierung von Oberbayern. Die angestrebte Bauleitplanung sei für die Gleichbehandlung aller Bauwerber unerlässlich, hieß es.

mpa/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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