Neuen Grund östlich des Weihers erworben

+
Die Gemeinde konnte Flächen östlich des Dorfweihers ankaufen.

Albaching - Über die Prioritätenliste der Dorferneuerung hat der Albachinger Gemeinderat in der jüngsten Sitzung diskutiert.

Was ist erledigt, was steht noch bevor? Bürgermeister Franz Sanftl stellte die Maßnahmen vor. Die Gelder seien vorhanden, die Gemeinde könne nun die Positionen "abarbeiten". In der Teilnehmergemeinschaft soll eine Rangliste mit den nächsten Maßnahmen festgelegt werden. Wichtigste Neuigkeit für die Dorfplanung: Die Gemeinde konnte Grund östlich des Dorfweihers kaufen.

Unterschieden wird nach Priorität eins bis drei und nach Fördermöglichkeit. Zu den dringenden Angelegenheiten gehört demnach ein Grünstreifen an der Straße nach Kalteneck mit Geh- und Radweg, die Gestaltung des Dorfweihers, ein Gehweg in der Hohenlindener Straße ab dem Edeka hinaus aus dem Ort und ein Gehweg an der Wasserburger Straße entlang zum Diebergfeld. Baumtore sollen den Beginn der Ortschaft anzeigen. Ebenfalls ganz vorne steht die Gestaltung der Käserhofstelle. Aufgeführt sind in der Liste Pflanzaktionen und der Austausch der Straßenlampen hin zu energiesparenden Ausführungen.

Prioriät zwei und drei haben das geplante Brückengeländer an der Wasserburger Straße, ein Gehweg an der Kreisstraße zum Wertstoffhof, ein Fußweg von der Kreuz- zur Wasserburger Straße und vom Doktorberg zum Etterweg, die Renaturierung des Nasenbaches, die Pacht eines Badeweihers und eine Wanderkarte mit historischen Wegen.

Drei Grundstücke vom Weiher bis zum Bach in der Größe von insgesamt 3700 Quadratmetern erwarb die Gemeinde von der Albachinger Pfarrpfründestiftung, gab Bürgermeister Franz Sanftl stolz bekannt. Die Fläche soll ausschließlich der Erholung dienen. Noch gibt es einen Pachtvertrag bis 2012, den man aber wahrscheinlich vorzeitig auflösen könnte. Je nach Maßnahme gebe es eine Förderung bis zu 75 Prozent der Kosten, was jedoch eine Dienstbarkeit zugunsten des Freistaates erfordere, erklärte der Bürgermeister. In diesem Bereich sollte dann der Bach auch wieder naturnah umgebaut werden.

Dafür gab es von Seiten der Gemeinderäte nur Zustimmung. Absehbar ist jedoch, dass ein vor Jahren vorgebrachter Vorschlag für einen aufwendigeren Spielplatz vom Tisch ist. Im nächsten Schritt wolle die Kommune innerhalb eines kleineren Wettbewerbs Planer beauftragen, empfahl Bürgermeister Sanftl. Den Beschluss dafür fasste der Rat einstimmig.

kg/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Region Wasserburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser