"Nicht gerade unsere  Lieblingsstraße"

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Gars/Inn - Ein Ende ist in Sicht. Mit Beginn des Herbstes soll auch die Staatstraße zwischen Gars und Aschau wieder befahrbar sein. Seit einem Hangrutsch im Frühjahr ist hier gesperrt.

Im Winter vergangenen Jahres begann der Hang bei Daumoos zu rutschen, seit Frühjahr ist die Staatsstraße von Gars nach Aschau gesperrt, seit Anfang August wird mit verschiedenen Maßnahmen an dem rund 50 Meter langen Straßenstück gearbeitet. Ende September sollen die Arbeiten fertig sein.

"Es ist nicht gerade unsere Lieblingsstraße", sagt Christian Reichl vom Staatlichen Bauamt und zuständig für die Maßnahmen, die jetzt bei Daumoos angelaufen sind, um den Hangrutsch zu stoppen und die Straße zu sichern. Nicht nur weil an vielen Stellen an dem geologisch instabilen Hang zum Inn die Straße "angeknabbert ist" haben die Mitarbeiter im Bauamt wenig Freude an dieser Straße. Immer wieder kämen Anrufe aus Gars und der Umgebung und die Leute wollten wissen, wann denn die Straße endlich wieder befahrbar sei. "Das geht nicht hau ruck", sagt der Fachmann in Rosenheim und verweist auf die notwendigen Gutachten, Bohrungen, Überlegungen wie man den Hang, wo verschiedene wasserführende Schichten irgendwann jede Bebauung bröselig machen würden, am besten stabilisieren könnte.

Rund 300000 Euro kosten die Hangstabilisierung und Straßeninstandsetzung auf den etwa 50 Metern in Daumoos, wo der Berg schon extrem abgerutscht ist. Nicht ganz so schlimm sieht es an der nächsten Baustelle bei Hopfgarten aus. Ein Begegnungsverkehr ist dort derzeit nicht möglich, im Herbst beginnen dann dort die Sanierungs- und Stabilisierungsarbeiten, allerdings muss die Straße dafür nicht gesperrt werden.

Ständig am reparieren der Straße sei man, so Reichl, auch an der Abzweigung zum Schloss Stampfl. Die Mitarbeiter des Bauamts kontrollieren die Straße ständig, die ihnen keine große Freude macht, für die es aber auch keine Alternative gibt, wie es Christian Reichl formuliert.

vo/Wasserburger-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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