Noch engere Zusammenarbeit

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Zwei Organisationen, ein Ziel: Gemeinsam helfen! In Wasserburg rücken Ehrenamtliche des Roten Kreuzes und der Johanniter künftig gemeinsam zu größeren Notfällen aus.

Wasserburg - Das Bayerische Rote Kreuz und die Johanniter-Unfall-Hilfe arbeiten ab dem 1. Februar noch enger zusammen.

Wenn in Zukunft bei schweren Unfällen oder Notfällen mit vielen Verletzten eine große Zahl an Rettungskräften benötigt wird, rückt künftig die gemeinsame Schnell-Einsatz-Gruppe Atteltal aus. Sie setzt sich aus ehrenamtlichen Helfern und Fahrzeugen beider Organisationen zusammen. "Unser gemeinsames Ziel ist zu helfen", so Johanniter-Bereitschaftsleiter Frank Schulz, "da liegt es doch auf der Hand, dass wir unser vorhandenes Personal und Material zum Wohle der Patienten möglichst effektiv einsetzen". Andreas Aigner, stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter des BRK Kreisverband Rosenheim, pflichtet ihm bei: "Eine Bewältigung von Großschadenslagen ist ohne ehrenamtliches Engagement so nicht möglich."

Erfordert es die Notfallsituation, dass viele Patienten gleich vor Ort versorgt und behandelt werden müssen, nutzen die Ehrenamtlichen einen Gerätewagen mit umfangreicher medizinischer Ausstattung, mit Tragen, einem Zelt und einem Stromgenerator. Ergänzt wird dieser durch einen Mannschaftswagen für den Transport der Einsatzkräfte. Von der zehnköpfigen Besatzung stammt jeweils eine Hälfte vom Roten Kreuz, die andere von den Johannitern. Gilt es mehr Patienten in Krankenhäuser zu bringen, als es der reguläre Rettungsdienst leisten kann, unterstützt die Schnell-Einsatz-Gruppe Atteltal die Hilfsmaßnahmen durch einen zusätzlichen Rettungswagen sowie zwei Krankentransportwagen beider Organisationen.

Mit Hilfe gemeinsamer Übungen und Ausbildungstage werden die Helfer künftig den Umgang mit dem Equipment beider Organisationen lernen und trainieren.

Pressemitteilung Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Quelle: rosenheim24.de

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