Umgehungsplanung leicht geändert

+
Bürgermeister Thurner begrüßte Albert Lamprecht.

Obing - Albert Lamprecht ist das neue Mitglied im Obinger Gemeinderat. Er rückt für den ausgeschiedenen Edi Reich nach.

Mit der Vereidigung durch Bürgermeister Hans Thurner zu Anfang der letzen Gemeinderatssitzung nahm Lamprecht seine Tätigkeit in dem Gremium auf und übernahm bei entsprechender Zustimmung des Gemeinderates auch die von Edi Reich bisher besetzten Positionen als stellvertretendes Mitglied im Bauausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss.

Dem Antrag von Richard Egner aus der Altenmarkter Straße zur Errichtung eines Sicht- und Lärmschutzzaunes aus Holz entlang der B 304 sowie der Ostseite seines Anwesens wurde grundsätzlich zugestimmt, allerdings unter der Voraussetzung, dass der Zaun aus überlukenden senkrechten Hölzern erstellt wird, nicht wie geplant aus horizontal angeordneten Brettern. Für das Vorhaben von Sabine Lange, bei ihrem Anwesen im Rosenweg ein Gartenhaus zu bauen, wurde vom Gemeinderat eine Befreiung von den Bestimmungen des Bebauungsplans "Obing-Oberholz" erteilt; dieser lässt keine Nebengebäude zu.

Positiv beschieden wurde auch der Antrag von Ferdinand Zehetmaier aus Hainham auf Vorbescheid zum Neubau eines Betriebsleiterwohnhauses und Nutzungsänderung für die bestehende Betriebsleiterwohnung zu einer Austragswohnung. Für die Aufstellung des Bebauungsplans "Pfaffing - An der Schalkhamer Straße" wurde vom Obinger Gemeinderat eine schalltechnische Untersuchung in Auftrag gegeben. Es geht darum, das Baugebiet möglichst nah an die jetzige Kreisstraße heranrücken zu können, da man im Gemeinderat eine Abstufung der Straße nach dem Bau der Ortsumfahrung erwartet.

Einige Pfaffinger Bürger erhielten die Möglichkeit, nach einem Gespräch mit dem Straßenbauamt über die Planungen zur Straßenführung der Ortsumfahrung zu berichten. Das Anliegen, die Umgehungsstraße weiter nördlich als ursprünglich geplant zu bauen, sei bereits berücksichtigt worden, bestätigte der neue Gemeinderat Albert Lamprecht, der als Pfaffinger selbst stark von der Umgehungsstraße betroffen ist. Man hoffe, dass weitere Verbesserungsvorschläge der Pfaffinger ebenfalls in die Planungen einfließen werden.

Die Gemeinderäte Richard Mitterer und Korbinian Stettwieser zeigten sich enttäuscht, dass der Gemeinderat nicht über den aktuellen Stand der Planungen informiert sei. Bürgermeister Hans Thurner versprach, mit der Forderung an das Straßenbauamt heranzutreten, dass der Obinger Verwaltung und dem Gemeinderat stets zeitnah die Änderungen an der Planung mitgeteilt werden.

Gemeinderätin Fanny Mayer fragte nach, ob es möglich sei, bei einer erneuten Mückenbekämpfung am Chiemsee aus der Luft diese auch am Obinger See durchzuführen. Bürgermeister Hans Thurner wies zwar darauf hin, dass der Obinger See zu klein sei, um die naturschutzfachlichen Auflagen zu erfüllen, sagte aber zu, sich zu erkundigen. Es gehe nicht nur um den Tourismus, erklärte Fanny Mayer, sondern ebenso um die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung.

igr/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Region Wasserburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser