Paten mit Rat und Hilfe

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Wasserburg - Ein wenig optimistischer sind sie nun wieder: 17 Jugendliche haben jetzt einen Berufspaten bekommen. Nun geht es mit Hochdruck an die Lehrstellensuche.

In wenigen Wochen sind die Prüfungen, dann ist die Schule für die Absolventen praktisch vorbei. Was dann kommt, weiß ein großer Teil der Hauptschüler allerdings nicht: Die Mehrheit hat noch keinen Ausbildungsplatz.

17 von ihnen erhalten bei der Suche nun Unterstützung von berufserfahrenen Erwachsenen. Zum fünften Mal geht das Berufspatenprojekt im Wasserburger Arbeitskreis Schule Wirtschaft damit den Weg der persönlichen Unterstützung durch Ehrenamtliche.

Einige von ihnen sind bereits seit Jahren dabei, andere haben sich heuer zum ersten Mal bereit erklärt, die Jugendlichen in den nächsten Wochen und Monaten zu begleiten. Zusammengeführt wurden sie bei einem Abendtermin in der Hauptschule, geleitet von den ehemaligen Schulleitern Gerhard Ruß, Manfred Wierer und Claudia Fischer, Schulsozialarbeiterin an der Hauptschule Wasserburg, die das Projekt koordinieren.

In den nächsten Tagen werden die Bewerbungen der noch erfolglosen Berufsanwärter durchgeschaut. Gemeinsam werden die Berufswünsche hinterfragt, das bisher Unternommene wird kritisch abgeklopft, weitere Möglichkeiten gesucht. Den 13 Burschen und fünf Mädchen wird also nichts geschenkt. Aber sie erhalten wichtige Tipps und Unterstützung - auch wenn es mal wieder eine Absage einer Lehrstelle geben sollte.

Bisher war das Patenprojekt übrigens äußerst erfolgreich: In den zurückliegenden vier Jahren konnte jeweils ein Großteil der Jugendlichen in eine Ausbildung vermittelt werden.

koe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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