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Kirtabräu mit Gaumenschmaus und altem Handwerk

231 Händler beim Pfaffinger Flohmarkt

Harmonisch und gemütlich ging es beim Flohmarkt und der Brau-Kirta zu.
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Harmonisch und gemütlich ging es beim Flohmarkt und der Brau-Kirta zu.

Ein unterhaltsames Wochenende erlebte die Gemeinde Pfaffing: Flohmarkt und Bräu-Kirta standen auf dem Programm.

„Das war spannend“, fasste Günther Tarantik für die Veranstalter des Flohmarktes, die Steinbuchschützen und die Freien Wähler, zusammen. Fast schon stündlich habe man in der Nacht auf Samstag den Wetterbericht studiert – und Glück gehabt. Denn Besucher und Aussteller des Flohmarkts rund um die Forstinger Brauerei an der B304 blieben bei fast schon idealem Flohmarktwetter trocken. Die Spannung stieg auch deshalb, weil dieses Ereignis in den vergangenen zwei Jahren den Corona-Maßnahmen zum Opfer gefallen war.

„Harmonischer Flohmarkt ohne Zwischenfälle“

Besucher zog es in großer Zahl nach Forsting. Schnell, erklärte Matthias Lindner vom Veranstalterteam, hätten sich die Besucherparkplätze gefüllt. „Es läuft gut“, versicherten dann auch viele Händler. Gezählt wurden 231 Verkaufsstände, 200 weniger als vor zwei Jahren. „Ein harmonischer Flohmarkt ohne Zwischenfälle“, lautete dann auch das Fazit von Tarantik.

Bräu-Kirta: Ochsenbraten mit Kellerbier lockte

Die Bräu-Kirta am Sonntag war dann ein gemütliches Fest für die ganze Familie. Zuerst lockte der Ochsenbraten mit Kellerbier, dann wehte allmählich der würzige Duft von Baumharz über das Gelände. Vier Stunden erhitzte das Pech, damit die Holzfässer innen dicht und glatt werden.

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Seit 100 Jahren wird das hier so praktiziert, wenn auch nur noch für besondere Gelegenheiten. Zuerst löst heiße Luft das vorhandene Pech heraus, das neue verteilt sich durch ständiges Bewegen. Heinrich Fleidl und Matthias Honauer führten das alte Handwerk vor. Kenner schmecken den Unterschied zwischen Bier aus Holz- und Aluminiumfässern.

Die Kinder vergnügten sich auf der Biertragl rutschn, bei der Tombola, am Glücksrad, schauten sich das Brauereigespann an und fuhren mit Kutsche und Eisenbahn.

Das Wetter spielte an diesem Tag nicht ganz mit, immer wieder gab es Regenschauer, die nahm Brauerei-Geschäftsführer Georg Lettl jedoch gelassen hin: „Der Regen wird gebraucht.“

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