Tetrafunk: Entscheidung gefallen

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Pfaffing - Der Gemeinderat hat sich entschieden: Mit einer Stimme Mehrheit steht jetzt der Standort für einen geplanten Tetrafunk-Sender fest.

Mit der knappen Mehrheit von einer Stimme rang sich der Gemeinderat zu einer Zustimmung für einen geplanten Tetrafunk-Sender in Forsting durch.

Wie bereits in der vorhergehenden Sitzung angekündigt, beabsichtigt das Innenministerium, Sendemasten jetzt auf staatseigenem Grund zu bauen. Aufgrund von Änderungen in der Planung kommt nun auch Forsting zum Zug, genauer östlich des Gewerbegebietes im Staatsforst. Der Gemeinde wäre ein Standort weiter nördlich, ebenfalls im Wald, lieber. Dort sei er noch weiter von der Bebauung weg.

Bedenklich finde er, so Bürgermeister Lorenz Ostermaier, dass trotz der geringen Sendeleistung von nur 23-Watt und eingehaltener Grenzwerte die Menge der Strahlung allgemein stetig zunehme. Aber eine Ablehnung der Gemeinde verzögere das lediglich um geschätzte zwei Monate. Stimme man hingegen zu, könnte man den favorisierten Standort weiter nördlich im Wald durchsetzen.

Monika Kaspar wünschte sich, das "die Bürger mehr informiert" würden. "Da kennt sich keiner richtig aus", meinte auch Gabriele Leonard. Mehrmals sei dabei die Internetseite "diagnose-funk.org" genannt worden. Zumindest Gemeinderat Andreas Demmel habe das "nachdenklich" gemacht.

Weniger Bedenken hatte dazu Josef Niedermeier junior: "Der Funk daheim ist intensiver. Grundsätzlich ist der Tetrafunk eine gute Sache". Josef Schwarzenböck meinte, dass man um den Einfluss beim Standort zustimmen sollte, "das Beste draus machen". Auch Zuhörer meldeten sich zu Wort. Abschließend fasste der Gemeinderat mit einer Stimme Mehrheit einen Beschluss. Man lehne diesen Funk grundsätzlich ab, solle er aber nach Forsting kommen, möchte man den nördlichen Standort.

kg/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © je

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