Landratsamt: Zu aufwendig

Pferdekennzeichen zu aufwendig

Soyen - "Nummernschilder" für Pferde: Diese ungewöhnliche Maßnahme wollten mehrere Gemeinden durchsetzen. Nun liegt die Antwort des Landratsamts vor: Das Verfahren sei zu aufwendig.

Auf ein "Nummernschild" für Pferde hatten die Gemeinden Amerang, Tuntenhausen, Pfaffing und Soyen gehofft und dieses beim Landratsamt beantragt. Nun liegt die Antwort vor: Landrat Neiderhell hält das Verfahren für zu aufwendig und lehnte es ab.

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Soyens Bürgermeister Karl Fischberger zeigte sich zwar nicht begeistert von der Entscheidung, aber er nahm es gelassen hin. Der Vorschlag sei von den Reitern selbst gekommen, auch hätten umliegende Landkreise eine solche Regelung bereits eingeführt. Und: "Heutzutage wird jeder Hund und jedes Viech registriert und mit Marken versehen, registriert werden ebenso die Pferde inklusive Besitzerwechsel. Also warum sollte ein kleines Kennzeichen soviel mehr Personalaufwand bedeuten?" Er kann die Entscheidung jedenfalls nicht ganz verstehen.

Offen blieb, was in Zukunft mit Soyens vielen Reitern passiert. Vielleicht stellen die Reitställe selbst eine Lösung vor, meint Fischberger, beispielsweise in Form von farbigen kleinen Plaketten am Zaumzeug, um zumindest die Reitstallzugehörigkeit feststellen zu können - falls es Zwischenfälle mit Pferd und Reiter geben sollte.

mbe/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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