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Pflanzgebot für ein Autohaus

Wasserburg - Grünordnungspläne scheinen bei Firmen in Gewerbegebieten nicht besonders populär zu sein. Sowohl an der Salzburger Straße, als auch im Staudhamer Feld mussten und müssen Stadtverwaltung beziehungsweise Landratsamt immer wieder Nachbesserungen fordern.

Aktueller Fall in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses: Die Eder und Meisinger GbR im Staudhamer Feld. Diese hatte im vergangenen Jahr zusätzliche Flächen für Gebrauchtwagen befestigt, obwohl sie laut Bürgermeister Michael Kölbl den Bauantrag beim Landratsamt zurückgezogen hatte. Nach den Festsetzungen des Bebauungsplanes Staudhamer Feld hätten 65 Bäume und etwa 200 Sträucher auf dem und um das Gelände des VW-Autohauses gepflanzt werden müssen.

Dies geschah weder im vergangenen Herbst noch in diesem Frühjahr. Stadtbaumeister Manfred Förtsch-Menzel sprach im Ausschuss von etwa 15 Bäumen auf dem Gelände und etwa der gleichen Anzahl Sträucher. Gebrauchtwagen hatte er hingegen über 140 gezählt.

Nachdem bisher der Grünordnungsplan nicht umgesetzt wurde, legte die Bauverwaltung einen Beschlussvorschlag vor, nachdem ein Pflanzgebot erlassen werden soll. Dafür gab es Lob von Peter Stenger (SPD), der sich "ungemein darüber freut, dass die Verwaltung in Sachen grün so aktiv wird". Ob das die Ausschusskollegen auch taten oder nicht, äußerten sie nicht, waren aber einstimmig für das Pflanzgebot.

Stenger bat die Verwaltung darum, auch in zwei anderen Gewerbegebieten für Ordnung zu sorgen: Das Toyota-Autohaus stelle schon wieder Autos in der benachbarten Wiese ab und beim Vollsortimenter in der Tegernau wüchse schon wieder ein Fahnenwald.

syl

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