Planung für neuen Kindergarten steht

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Könnte an Stelle des alten Brauereigebäudes treten: ein Kindergarten mit Krippe und Gemeinderäumen in zwei Bauabschnitten.

Reichertsheim - Jetzt gibt es eine konkrete Planung für den neuen Reichertsheimer Kindergarten. Als nahezu sicher gilt damit der Abriss des alten Brauereigebäudes.

Der von Architekt Rainer Hobmaier aus Dorfen im Gemeinderat vorgestellte Plan ist das Ergebnis eines kleinen Wettbewerbes zu der Gestaltung des Rampl-Gasthauses mit Saal und ehemaligem Brauereigebäude. Den Gemeinderäten hatte bei dem Entwurf Hobmaiers am besten gefallen, dass er einerseits eine ansprechende Gesamtplanung gibt, andererseits die Unterteilung in zwei Bauabschnitte finanzielle Luft lässt. Denn für eine Verwirklichung, darauf wies Bürgermeisterin Annemarie Haslberger hin, müssen erst konkrete Zahlen aus dem Gemeindehaushalt vorliegen und das sei erst Ende Juni bei den Haushaltsberatungen der Fall.

Die Besonderheit des geplanten Gebäudes ist eine Anpassung an das nach Osten abfallende Gelände hinab zum Bach. Deshalb gibt es kein Kellergeschoss. Im Untergeschoss sollen die Kindergartengruppen, im Erdgeschoss die Krippe einziehen. Durch einen Windfang gelangt man dort hinein. Derzeit gibt es für das Obergeschoss noch keine konkrete Nutzung. Es gelang, diese gesamte Fläche von Säulen freizuhalten, damit ist eine universellere Nutzung, vielleicht auch als Turnhalle, möglich.

Der zweite Bauabschnitt stellt eine Verlängerung des Gebäudes dar. Auch dafür gibt es noch keine konkrete Vorstellung für die Nutzung. Angeklungen ist im Gemeinderat die Idee eines Hortes.

Weil es derzeit in der Gemeinde erhebliche Investitionen in die Schule, den Kindergarten und die Kläranlage gibt, ist mit der Realisierung des kompletten Gebäudes erst in einigen Jahren zu rechnen, so die Bürgermeisterin. Die Kostenschätzungen liegen beim ersten Bauabschnitt bei 1,45 Millionen Euro, beim zweiten bei noch einmal 900 000 Euro.

Noch nicht sicher ist, ob das Gebäude durch die Heizung im Rathaus mitversorgt wird oder eine eigene Anlage erhält. Auf Interesse stieß auch die Idee des Planers, mit einem sogenannten Lichtfänger, ein innenverspiegeltes Rohr, Tageslicht in das Untergeschoss zu transportieren. "Diese Technik ist im Kommen", wusste der Planer.

Im besten Fall könne die Genehmigung drei Monate dauern, schätzte der Architekt. Dann sei im Herbst Baubeginn, bei schlechter Haushaltslage vielleicht erst ein Jahr später. Einstimmig beschloss der Gemeinderat, die Planung für einen Zuschussantrag zu vervollständigen.

kg/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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