Politische Fusion der Jungen Union

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Hans Hinterberger (links) und Martin Maier besiegelten die JU-Fusion per Handschlag, beobachtet vom neuen Vorstandsteam und den CSU-Ortsvorsitzenden.

Wasserburg - Aus drei mach zwei mach einen: Die Junge Union (JU) aus Wasserburg und Soyen arbeitete schon seit langem in einem Ortsverband. Nun kam mit Eiselfing eine weitere Gemeinde dazu - zur JU "Wasserburger Land".

Anlässlich ihrer gemeinsamen Jahresversammlung haben die Ortsverbände Wasserburg, Soyen, Eiselfing der Jungen Union ihre Fusion bekanntgegeben. Zum letzen Mal gingen dem die getrennten Tätigkeitsberichte der Ortsvorsitzenden voraus. Während Michael Maier für die JU Eiselfing bilanzierte, dass der Ortsverband in den letzten Jahren mangels Mitgliederstamm mehr oder weniger eingeschlafen sei und zuletzt nur noch auf dem Papier bestand, berichtete der Ortsvorsitzende der ehemaligen JU Wasserburg-Soyen, Gemeinderat Hans Hinterberger, über mehrere Exkursionen, Wahlkampfaktionen, wie etwa den Besuch des Staatssekretärs Markus Sackmann in Wasserburg, und diverse gemeinsame Unternehmungen. Die Junge Union Wasserburg-Soyen gehöre ganz klar zu den tatkräftigsten im Landkreis. Besonders begrüßte Hinterberger die Gründung eines neuen Schwesterverbandes in Edling.

Dennoch musste festgestellt werden, dass die Mitgliederzahlen trotz aller Neueintritte rückläufig sind. So wurden unter anderem aus Altersgründen der langjährige Kassier des Verbandes, Thomas Gütter aus Soyen, und der ehemalige Ortsvorsitzende Claus Kebinger mit einer Dankesurkunde verabschiedet.

Dem offiziellen Fusionsbeschluss folgte die "Taufe" für den neu entstandenen Ortsverband. Nach einiger Diskussion entschieden sich die JU Mitglieder für den Namen "JU Wasserburger Land", wobei im Schriftverkehr zusätzlich die Namen der Gemeinden Wasserburg, Eiselfing und Soyen geführt werden sollen.

Die Neuwahlen zur Vorstandschaft bestätigten größtenteils das Führungsteam der ehemaligen JU Wasserburg-Soyen. Dem Vorsitzenden Hans Hinterberger aus Soyen stehen weiter die Stellvertreter Benjamin Schmittlein, Sven Werk und Kreisrat Kajetan Zwirglmaier zur Seite. Schriftführer bleibt Christian Wimmer, während Sven Werk zusätzlich die Aufgaben des Schatzmeisters übernimmt. Die Vorstandschaft wird durch die Beisitzer Martin Kebinger, Georg Machl, Helmut Maier junior, Michael Maier, Maria Oberlinner und Alexander Stautner komplettiert. Die Kassenprüfung obliegt in Zukunft den "Barnabas-Experten" der Gemeinden Soyen und Eiselfing: Dem Soyener Starkbierredenverfasser Frieder Meidert steht der Eiselfinger Fastenprediger Michael Leb zur Seite.

re/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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