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Raiffeisenbank mit erfreulichen Zahlen

Schonstett - Mit guten Geschäftszahlen erfreute der Vorstandsvorsitzende der Raiffeisenbank Griesstätt-Halfing, Wolfgang Breu, die Genossen bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus "Zur Post".

Die Bilanzsumme konnte um 6,1 Prozent oder neun Millionen auf 157 Millionen Euro gesteigert werden. Auch bei den Mitgliedern gab es einen Zuwachs um 142. Inzwischen halten 3093 Mitglieder 18118 Anteile. Die Eigenkapitalquote von 8,7 Prozent der Bilanzsumme ist weiterhin erfreulich hoch.

Mit netto fünf Millionen Euro konnte das Kreditgeschäft um 4,9 Prozent ausgeweitet werden. "Mit einem plus von 3,1 Prozent bei den Einlagen sind wir ebenfalls sehr zufrieden", so Breu. Überaus positiv entwickelte sich auch das Warengeschäft mit einer Steigerung um 14 Prozent oder 2,1 Millionen Euro. Der Umsatz von 16,7 Millionen verteilt sich zu 41 Prozent auf den Agrarsektor, 22 Prozent tragen die Baustoffe bei und 37 Prozent die Brennstoffe. Es wurde auch kräftig investiert, 156.000 Euro in einen neuen Lastzug.

Die Mitarbeiterzahl von 60, davon 20 im Warengeschäft, blieb annähernd konstant. Insgesamt beschäftigt die Raiffeisenbank sechs Auszubildende. An Personalkosten fallen 3,1 Millionen Euro an. Allein 539.000 Euro waren an Steuern zu entrichten. Vom Gewinn in Höhe von 1,03 Millionen Euro wurden bereits 638.000 Euro zur Stärkung des Eigenkapitals den Rücklagen zugeführt. Für die Hauptversammlung wird eine Dividende von vier Prozent vorgeschlagen.

Der Geschäftsstellenleiter in Schonstett, Hans Eisenmann, gab die Zahlen für seinen Bereich bekannt. Hier lagen die Einlagen mit plus 7,1 Prozent auf 20,2 Millionen Euro höher als das Gesamtergebnis. Bei den Ausleihungen verzeichnete man einen kleinen Rückgang von 1,3 Prozent auf 18,8 Millionen Euro. Hier machten sich größere Sondertilgungen der Kunden bemerkbar. Der Einbruch im Wertpapiergeschäft von 21 Prozent war nach der Finanzkrise zu erwarten.

Beim Versicherungsgeschäft gelang ein Plus von 71 Prozent. Bei den Bausparvermittlungen blieb man drei Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Abschließend wies Eisenmann darauf hin, dass Dienstagnachmittag die Schalter für die Wahrnehmung von Beratungsterminen geschlossen bleiben.

In seinem Grußwort gratulierte Bürgermeister Josef Fink den Mitarbeitern der Bank sowie der Vorstandschaft zu ihrem "hervorragenden Ergebnis" und lobte die gute Zusammenarbeit.

Vorstand Heinz Stöckl referierte zu Verursachern und Betroffene der Finanzmarktkrise. In dieser seien die Genossenschaftsbanken ein Stabilitätsfaktor gewesen. Kritisch äußerte er sich darüber, dass ihre Arbeit immer mehr durch Regulierungsmaßnahmen und Bürokratismus behindert werde.

mv/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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