Auftakt für Wahlkampf

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Faire Kandidaten: Georg Gäch (links) und Leonhard Riedl sagten sich gegenseitig die uneingeschränkte Unterstützung nach der Wahl zu.

Ramerberg - Zumindest unter den zwei jetzt nominierten Kandidaten für die Bürgermeisterwahl zeichnet sich ein fairer Wahlkampf ab: Bereits vorab sagten sie sich im Fall der Wahl kommunalpolitische Unterstützung zu.

Das Wahlgesetz verlangt die Neuwahl eines ehrenamtlichen Ersten Bürgermeisters beziehungsweise einer Bürgermeisterin innerhalb von drei Monaten nach dem Tod des Vorgängers. Drei Bewerber werden sich in Ramerberg dabei um die Wählergunst bemühen und wollen bis 30. April 2014 dem Gemeinderat vorstehen.

Mit Leonhard Riedl und Georg Gäch haben sich letzte Woche zwei Kandidaten öffentlich vorgestellt und bei den jeweiligen Nominierungsversammlungen ihre Ziele bekanntgegeben. Als dritter Kandidat wird auch Anton Wenisch mit einer Aufstellungsversammlung am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr im Gasthaus Esterer in Zellerreit die Fristen des Wahlgesetzes einhalten.

Mit 38 Besuchern war die Aufstellungsversammlung von Leonhard Riedl in einer für Ramerberg üblichen Teilnehmerzahl gut besucht. Hingewiesen wurde auf die Wahlbestimmung, dass Wahlberechtigte nur einen Kandidaten unterstützen können. So blieben 31 Besucher, die mit ihrer Unterschrift Leonhard Riedl unterstützten.

Der 57-Jährige leitet als Zweiter Bürgermeister nach dem Tod von Barbara Reithmeier die Gemeinde. Er ist beruflich selbständig und gehört wie Reithmeier der Liste der "Unabhängigen Wähler Ramerberg" (UWR) an. Gemeinderäte der UWR sind Manfred Reithmeier, Rudolf Huber, Fritz Schreier und Witgar Neumaier.

Mit der Zustimmung von 17 Listenanhängern wurde Georg Gäch ebenfalls zum Bürgermeisterkandidaten nominiert. Als langjähriger Gemeinderat und Vorsitzender der "Neuen Ramerberger Liste" (NRL) war Georg Gäch bereits zweimal Bürgermeisterkandidat. Zu seiner Gruppierung zählen noch die Gemeinderäte Ludwig Bürger, Hans Engelbrecht und Konrad Fuchs. Der 41-Jährige ist ebenfalls beruflich selbstständig.

Die Beerdigung von Barbara Reithmeier:

Als Gäste bei den jeweiligen Versammlungen haben sich beide Kandidaten zu ihrem Erfolg gratuliert und unabhängig vom Wahlausgang auch weiterhin die volle Unterstützung in kommunalpolitischen Angelegenheiten zugesichert.

prj/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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