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Aufregung um neuen Spielplatz in Sendling

Es bleibt dabei: Ramerberger Spielplätze haben bis spätabends geöffnet

Erst vor Kurzem fand die Eröffnung des Spielplatzes in Sendling, Ramerberg statt. Über dessen Zufahrt wurde nun im Gemeinderat diskutiert.
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Erst vor Kurzem fand die Eröffnung des Spielplatzes in Sendling, Ramerberg statt. Über dessen Zufahrt wurde nun im Gemeinderat diskutiert.

Wie kann sichergestellt werden, dass ein Spielplatz nur von den vorgesehenen Personen, also Kindern, genutzt wird?

Ramerberg - Und wie können Anwohner vor dem Lärm geschützt werden? Um diese Fragen ging es in der Gemeinderatssitzung in Ramerberg.

Anlass war der vor wenigen Wochen eröffnete Spielplatz im Ramerberger Ortsteil Sendling. Hier machten sich Anwohner nicht nur Sorgen um den Lärm, sondern auch um die Zufahrt, die theoretisch von zwei Seiten möglich wäre, jedoch auf der einen Seite über die Straße Atteler Moos führt somit sehr nah an einem Wohnhaus vorbei.

Bernd Stawiarski (NRL/ FWR) hatte Verständnis für die Sorgen und stellte die Frage, ob die derzeitigen Öffnungszeiten bis 21 Uhr wirklich nötig seien. „Die Kinder, die dort spielen, sind um 21 Uhr schon im Bett“, erklärte Stawiarski und schlug eine Verkürzung auf 19 oder 20 Uhr vor. Außerdem regte er an, die Altersgrenze von 14 auf zwölf Jahre herabzusetzen und die Zufahrt über das Atteler Moos soweit wie möglich einzuschränken.

Altersbeschränkung auf 12 Jahre?

Jürgen Zott (UWR) stand dem positiv gegenüber. Eine Altersbeschränkung auf zwölf Jahren könnte abschreckend wirken. Sie könne Jugendliche davon abhalten, sich dort zu versammeln und beispielsweise Alkohol zu konsumieren oder zu rauchen.

Stefan Kurfer (NRL/FWR) sah dies jedoch anders. Wenn die Jugendlichen sich an diesem Punkt treffen würden, „weiß man, wo sie sind.“ Zudem sollten die Probleme Alkohol und Rauchen lieber über ein generelles Verbot geregelt werden, denn dies sollte auch für andere Personen gelten, wie Eltern, die sich mit ihren Kindern auf dem Spielplatz aufhalten würden.

Parteikollege Konrad Fuchs fand auch den Vorschlag, die Öffnungszeiten zu verkürzen, falsch. Vor allem im Sommer sei dies zu knapp. Zudem hätten die Anwohner von Anfang an gewusst, dass in diesem Baugebiet ein Spielplatz geplant war. „Jeder wusste vorher, welche Häuser am Spielplatz sind“, erklärte Fuchs. Die Anlieger müssten somit auch mit Kinderlärm rechnen.

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Fabian Tretter (UWR) verwies bei dem Zufahrtsproblem zudem auf die Tatsache, dass es sich auch beim Atteler Moos, um eine öffentliche Straße handele, ein Verbot diese zu benutzen sei nicht durchzusetzen. Dies bestätige auch Kämmerer Maximilan Brockhoff. „Wir könnten daraufhin weisen, dass die Anfahrt über die Straße Am Feld zu bevorzugen ist.“ Bürgermeister Manfred Reithmeier (UWR) schlug zudem vor, ein Parkverbot am Atteler Moos einzuführen, damit die Anlieger zu ihren Häusern gelangen könnten.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat schließlich, die Öffnungszeiten für den Spielplatz Sendling täglich von acht bis 21 Uhr festzulegen.

In der Satzung wird zukünftig auf die bevorzugte Anfahrt über die Straße „Am Feld“ verwiesen werden. Zudem wird am Atteler Moos ein eingeschränktes Parkverbot eingeführt.

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