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Leserforum

„Mir fehlen die Worte“: Debatte über die Ramerberger Bürgerversammlung geht weiter

Ortseingangsschild Ramerberg
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Ramerberg diskutiert weiter.

Die Diskussionen über die Situation und die Bürgerversammlung in Ramerberg gehen in die nächste Runde.

Hans-Peter Kleiner (Zweiter Jugendleiter SV Ramerberg): „In Ihrem Bericht über die Bürgerversammlung in der Gemeinde Ramerberg haben Sie auch meine Wortmeldung beziehungsweise meine Anmerkungen in der Veranstaltung erwähnt. All diese Aussagen, die ich in meiner Funktion als Zweiter Jugendleiter beim SV Ramerberg getroffen habe, wurden exakt wiedergegeben. Ich habe auf die Todesfalle beim jetzigen Fußballplatz-Standort in Ramerberg hingewiesen und auch klar zum Ausdruck gebracht, dass ich mich persönlich in der Verantwortung sehe, wenn ein Kind bei der Sportausübung verkehrsbedingt zu Schaden kommen sollte. Was Sie allerdings in Ihrem Beitrag nicht erwähnt haben, ist die Stellungnahme des Ramerberger Bürgermeisters Reithmeier, die lautete: ,Dann ist das halt so‘.

Den Text zur Bürgerversammlung lesen Sie hier

Mir fehlen hierzu schlichtweg die Worte und das laute Raunen, das bei dieser Aussage durch den Saal ging, zeigt mir, dass ich nicht der Einzige bin, der über diese Einstellung des Ramerberger Bürgermeisters entsetzt ist. Im Gegensatz hierzu erscheint es fast schon als Lappalie, wenn der Dritte Bürgermeister Zott in der Veranstaltung öffentlich von einer ,geschissenen Gemeinde‘ und einem ,geschissenen Fußballplatz‘ spricht. Ich denke, diese Aussagen des zugezogenen Dritten Bürgermeisters sprechen für sich selbst und müssen nicht weiter kommentiert werden.“

Lesen Sie dazu: Kommentar: Ramerbergs verlorene Unschuld (Plus-Artikel OVB-Online)

Raymund Haupts (Ramerberg): „Sehr geehrte Frau Krippl, in Ihrem Kommentar ,Ramerbergs verlorene Unschuld‘ vom 28. Oktober schreiben Sie zu verschiedenen kontroversen Diskussionen in der Gemeinde Ramerberg und der auf der letzten Bürgerversammlung gegenüber dem OVB geäußerten Kritik unter anderem: ,Die Lage sei so schlimm oder überhaupt erst entstanden, weil die Wasserburger Zeitung darüber berichtet hat. Das war der zentrale Vorwurf in der Bürgerversammlung an uns. Weil wir schreiben, was passiert, sind wir schuld, dass es passiert ist? Bei allem Verständnis für Emotionen: Das ist blanker Unsinn. […] Wir von der Wasserburger Zeitung würden gerne über eine Aussöhnung im Ort berichten. Aber die können wir genauso wenig herbeischreiben, wie wir den aktuellen Streit in der Gemeinde herbeigeschrieben haben. Die Fakten, die wir berichten, kommen aus Ramerberg, nicht von außen.‘ Verzeihen Sie, das ist schlichter Unsinn! Würde das OVB sorgfältiger arbeiten, dann hätte es zum Beispiel nicht am 22./23. Oktober 2021 im Beitrag ,Ramerberger Vereine proben Aufstand‘ ungeprüft und ohne Nachfrage bei anderen Beteiligten über Aussagen einzelner Vereinsvorstände berichtet. Wie sich im Nachgang herausgestellt hat, sind deren Aussagen die von Einzelpersonen, die weder mit den Vereinen abgestimmt waren, noch deren Meinung widerspiegeln. In dem Beitrag wurde also ein vollkommen falscher Eindruck bei den Leserinnen und Lesern erweckt. Da erwarte ich mir etwas anderes. Zu Recht wurde auf der Bürgerversammlung darauf hingewiesen, dass dadurch vom OVB ,Öl ins Feuer gegossen wurde‘. Sie haben Ihre journalistische Sorgfaltspflicht verletzt und die Öffentlichkeit getäuscht. Hoffentlich haben Sie das Rückgrat, diesen Brief zu veröffentlichen.“

Anmerkung der Redaktion: Die Stellungnahme der Vereine wurde uns als Pressemitteilung der Vereine, unterzeichnet von den Vorständen, übermittelt. Ein Vorsitzender hat sich mittlerweile von dem Schreiben distanziert und erklärt, er habe ausschließlich persönlich Stellung genommen. Diese Erklärung haben wir veröffentlicht.