Theaterwahnsinnige im Altlandkreis unterwegs

Premiere in Ramerberg geglückt: Zuschauer im Lachflash

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Da steht sie, die verrückte Künstlerin Andrea, die mit ihrer Art und Weise viele "Klassenkameraden" um den Verstand bringt. Hat sie Helmut sogar umgebracht?
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Ramerberg/Oberreith - Die Zuschauer als Teil des Wahnsinns. Die Theaterwahnsinnigen touren durch die Region. Der Altlandkreis bekam als erstes den Lach-Flash zu spüren.

Mit einer Premiere beim Gasthaus Bichler in Ramerberg und der Fortsetzung im Stüberl des Wildparks in Oberreith begann jetzt die Rundreise der Theaterwahnsinnigen aus Gars am Inn. Unter dem Motto "mordsmäßigs Klassentreffen" wurden die Zuschauer in den Fall eingebunden.

Fotos von der Premiere in Ramerberg

Premiere der Theaterwahnsinnigen in Ramerberg

Sie waren Teil des Klassentreffens und spielten kurzerhand mit. Ein Besucher aus Ramerberg spendierte dem mittellosen Sozialpädagogen Martin (gespielt vom Autor des Stücks, Bertram) beispielsweise zehn Cent, was für viele Lacher sorgte.

Fotos vom zweiten Auftritt in Oberreith

Lachflash beim Krimi-Dinner in Oberreith

Viel Begeisterung weckte die verrückte Künstlerin Andrea, die sich nicht nur einen schrecklichen Künstlernamen zugelegt hat, sondern deren Kunstwerke durchwegs fragwürdig erscheinen. "Ich bin immer auf der Suche nach Inspiration", könnte das Lebensmotto von Andrea sein, die gespielt wird von Garser WTG-Lehrerin Angela Schreier. Mit Pfiff, Herzblut und einer gehörigen Portion Spaß an der Freud haben sich die Theaterwahnsinnigen bei den ersten beiden Terminen bereits in die Herzen der Zuschauer gespielt. Abgerundet werden die Krimi-Dinner-Abende mit einem geschmackvollen Menü der einzelnen Gasthäuser. Gepackt von der Leidenschaft am Stück ziehen nun die Theaterwahnsinnigen von Gasthaus zu Gasthaus.

Sie brauchen dazu keine große Bühne, die Gaststube reicht den Laiendarstellern absolut, um den Kriminalfall zu lösen. Obwohl das Stück natürlich ein Drehbuch hat, wirken die Szenen von Lokal zu Lokal stets anders, weil auch die Besucher jeweils anders ticken. "Das ist eben das Großartige, dass wir improvisieren dürfen und die Gäste sich ins Stück integrieren können, es hat uns in Ramerberberg und Oberreith prima gefallen, das Publikum und die Wirte waren super", freute sich Christl Schwarzenbeck, die als Reporterin im Stück den Mordfall ebenso gerne aufklären möchte, wie auch die anderen Hauptdarsteller.

Eines kann schon verraten werden: Jeder hätte ein Motiv gehabt, den gehassten Mitschüler Helmut zu ermorden. Die Zuschauer rätselten mit, wer denn der Täter gewesen sein könnte, denn eins stand fest: Diesmal hat der Gärtner nichts damit zu tun. Die Besucher des Krimi-Dinners zeigten sich absolut hingerissen von dem Stück und den Darstellern.

"Es war ein leckerer und witziger Abend, mir tut der Bauch weh, aber nicht vom Essen, sondern weil ich so viel gelacht hab", resümierte ein Besucher aus Ramerberg. Die Theaterwahnsinnigen sind noch in einigen Wirtschaften in der Region unterwegs, zwecks dem "mordsmäßigen Klassentreffen". Die einzelnen Charaktere sorgten für die gelungene Mischung an Wahnsinn und Alltag.

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