Stolz vor allem auf die Jugend

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Kreisbrandrat Sebastian Ruhsamer zeichnete Georg Gäch für 25 Jahre Mitgliedschaft und Franz Baumann für 40 Jahre mit Feuerwehrkommandant Manfred Reithmeier aus (von links).

Ramerberg - Schon zum Gedenkgottesdienst vor der Jahresversammlung der Ramerberger Feuerwehr war die Zahl der Kirchenbesucher groß.

Ein Lob gab es dabei für die komplett anwesende Jugendfeuerwehr für ihr mutiges Auftreten im Dialog mit Prälat Günther Lipok, die ihre Vorstellungen von Feuerwehrdienst in Verbindung mit den Grundsätzen der christlichen Nächstenliebe darstellten.

Der Kassenbericht zeigte auf, dass es ihm Vorjahr deutliche Mehrausgaben zur Einkleidung der Feuerwehrjugend gab. Dennoch verfügt der Feuerwehrverein noch über ein recht solides Finanzpolster.

In der Vorschau als wichtigster Termin bekannt gegeben wurde die offizielle Vorstellung des neuen HLF 16- Feuerwehrautos am Samstag, 25. Juni. Geplant ist ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche mit Fahrzeugweihe auf dem Kirchplatz und anschließendem Festzug zum Festzelt am Feuerwehrhaus.

Die Ramerberger Feuerwehr hat aktuell 58 Feuerwehrdienstleistende im Alter von 18 bis 63 Jahren. Positiv bemerkbar macht sich die jahrzehntelange Nachwuchsarbeit. Die Jugendfeuerwehr hat auch nach dem Übertritt von drei Jugendlichen zu den Aktiven noch 16 Nachwuchskräfte.

Kommandant Manfred Reithmeier berichtete von 40 unterschiedlichen Einsätzen im Vorjahr. Dabei war die dienstleistende Truppe annähernd 1000 Stunden lang gefordert. Obwohl mit acht klassischen Feueralarmierungen die Brandeinsätze relativ hoch waren, stand der Trend zur technischen Hilfeleistung bei 25 Verkehrsunfällen deutlich im Vordergrund. Gefordert war die Feuerwehr auch bei einer Wasserrettung und dem Leerpumpen von Kellern. Mehrmals eingegriffen wurde bei einer Verkehrsgefährdung durch entlaufene Rinder sowie durch verlorenes Ladegut.

Um für jeden Bedarfsfall gerüstet zu sein, leistete das Stammpersonal bei 23 Übungseinsätzen deutlich über 1000 Übungsstunden ab. Stolz ist der Kommandant auch auf den "jungen Haufen" der Jugendfeuerwehr, die sich mit 22 Fortbildungsmaßnahmen und 990 Ausbildungsstunden sehen lassen kann. Zusätzlich zu den praktischen Übungen mit umweltverträglichen Schaumlöschern bei Pkw-Bränden, den Einsatz von Motorsägen, Greifzug und Absturzsicherungen wurde auch die Einsatzfähigkeit der Maschinisten, Atemschutzträger und Funker sowie umfangreiche Soforthelfer- und Sanitätsausbildungen geübt.

Erinnert wurde an die eigenen Veranstaltungen wie Gartenfest, öffentliche Feiern, die Teilnahme am Ferienprogramm und viele andere gesellschaftlichen Verpflichtungen der Feuerwehr. Dazu zählt die Verkehrsüberwachung bei öffentlichen Veranstaltungen, die Teilnahme bei Fronleichnamsprozession, Fahrzeugweihe, Martinszug oder der Leonhardi-Umritt. Erfolgreich teilgenommen hat die Feuerwehr auch beim Bewachen und Aufstellen des Maibaumes sowie bei allen Turnieren um den Gemeindepokal. Jahreszeitlich ausgetragen wurden drei sportliche Wettkämpfe mit dem Eisstock und beim Sommerturnier auf Pflaster sowie dem Luftgewehr.

prj/Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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