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9000 Euro für nachhaltige Projekte

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Gemeinsame Freude über das gute Ergebnis bei der Spendenübergabe in der Realschule. 

Wasserburg - Der Weihnachtsbasar der Anton-Heilingbrunner-Realschule liegt zwar schon einige Wochen zurück. Doch nun konnte das Rekord-Ergebnis übergeben werden:

Die Rekordsumme von 9000 Euro hatten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften eingenommen. Nicht einmal in den kühnsten Träumen hatte man an einen Reinerlös in dieser Höhe geglaubt. Im Vorfeld hatte sich das Schulforum für drei soziale Projekte entschieden, die mit den Einnahmen des Basars unterstützt werden sollten. Nun konnten drei Schecks zu je 3000 Euro übergeben werden. Bei einem gemütlichen Beisammensein bedankten sich das Ehepaar Görlich (Curari Hilfe für Kinder in Lateinamerika), Ursula Werner (Sariry-Hilfe in Bolivien) und Wilhelmine Hansen (Kinderheim "Schöne Aussicht" in Rosenheim-Fürstätt) für das große Engagement und die großartige Spende bei Schulleitung, Schülersprechern und Vertretern der Lehrerschaft. Alle konnten sich durch ausführliche und beeindruckende Berichte über die Arbeit in den Projekten überzeugen, dass das Geld wirklich in gute Hände gelangt.

Das Ehepaar Görlich kennt aufgrund vieler Reisen durch Lateinamerika die Probleme von Kindern und Jugendlichen. Der Verein "Curari" unterstützt ein Urwaldinternat mit Schule in Bolivien sowie das Projekt "Calle Fria" in Kolumbien. Nur durch eine ausreichende Schul- und Berufsausbildung der Jugendlichen könne nachhaltig eine Verbesserung der Lebensumstände herbeigeführt werden.

Die "Sariry"- Hilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Familien in Bolivien nicht nur Almosen zu geben, um deren existentielle Sorgen und Nöte kurzfristig zu mindern. Sie will die betroffenen Familien befähigen, zu einem menschenwürdigen Leben zu kommen, das aus eigener Kraft möglich ist. Kurzfristige Hilfe nütze nichts, Nachhaltigkeit müsse die Devise sein, so Ursula Werner aus Kraiburg.

Den Kindern im Heim "Schöne Aussicht" in Rosenheim mangelt es nicht an den existenziellen Grundlagen. Die Wohngruppe ersetzt für sie dauerhaft oder für eine gewisse Zeit die eigene Familie. Die Spende der Realschüler wird, so Wilhelmine Hansen, für besondere Aktivitäten wie Ski- und Snowboardkurse oder Hüttenwochenenden Verwendung finden, die sonst nicht möglich wären. Diese Unternehmungen sind für die Kinder hilfreich, damit sie in ihrer schwierigen Situation die Lebensfreude nicht verlieren.

Wasserburger Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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