Wasserburg

Bauausschuss Wasserburg in voller Aktion

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Stadt und Straßenbauamt wollen gemeinsam nach einer Lösung für die zu schmale Fußgängerinsel in Staudham suchen.

Die B304-Ausfahrt Wasserburg-Ost, die B304 in Staudham, der Aufzug im Rathaus und die Werbepylonen an der Salzburger Straße - die Bekanntgaben im Bauausschuss waren gehaltvoll.

Jahrelang war - zum Teil hitzig - diskutiert worden, ob man im mittelalterlichen Rathaus einen Aufzug einbauen könnte oder nicht. Und wenn ja, dann wo? Schließlich einigte sich der Stadtrat mehrheitlich auf den Innenhof am Ende des Foyers, direkt am Aufgang zum Ausschusszimmer und zum Bürgermeister. Die Planungen übernahm das Architekturbüro Rieger aus Isen.

Im nächsten Jahr kommt er nun, der Aufzug. Dafür wird von Juli bis Oktober der Innenhof samt Treppenaufgang gesperrt. Das heißt aber, so Stadtbaumeister Manfred Förtsch-Menzel, dass der große Rathaussaal in dieser Zeit nicht für Veranstaltungen zur Verfügung steht, da es keinen zweiten Fluchtweg gibt. Betroffen davon sind die Rathauskonzerte und auch die Große Kunstausstellung des AK68, die 2010 nicht im Rathaus stattfinden kann.

"Das Straßenbauamt hat auf einmal Geld für den Ausbau", stellte Bürgermeister Michael Kölbl fest, als er bekannt gab, dass das Amt die Planung für den Ausbau der Ausfahrt Wasserburg-Ost nun doch nicht selber macht, sondern diese an das Ingenieurbüro Infra vergeben hat. Noch im Mai soll ein Entwurf vorliegen, der dann mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt wird.

Zwei Monate, nachdem deren Stellungnahme vorliegt, so Frank Frischeisen vom Straßenbauamt, soll die Planung abgeschlossen sein. Einige Kilometer weiter westlich, in Staudham, gibt es immer wieder Probleme mit der "Insel", die für Radlfahrer zu schmal ist. Was vor allem an schönen Sommertagen zum Problem werden kann. Die Stadt hat eine Lösung beim Straßenbauamt angemahnt, von dort kam jetzt die Nachricht, dass man einen Ortstermin vereinbaren wolle. Mehrere Ortstermine hatte es bei einem Autohaus an der Salzburger Straße gegeben, wo mehrere Werbepylonen zu groß gerieten oder zu nah an der Straße stehen, anders ausfielen als genehmigt.

Nun kam vom Landratsamt der Bescheid, dass diese Pylonen innerhalb eines Monats nach Bestandskraft des Bescheides zu entfernen sind. Wobei Kölbl nicht von einem baldigen Abbau ausging. Er rechne damit, dass die Angelegenheit vor Gericht gehe. Um den Schulweg in der Josef-Kirmayer-Straße sicherer zu machen, sollen dort zwei Aufpflasterungen gemacht werden und der Gehweg ergänzt. Dafür wird wohl Grund von der Flussmeisterstelle gebraucht, ein Gespäch ist nächste Woche geplant. syl

Quelle: rosenheim24.de

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