Maitenbeth

Feuerwehr Maitenbeth: In allen Bereichen aktiv

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Wiedergewählt: Erter Kommandant Jakob Moser (links) und zweiter Kommandant Michael Waldenmayer.

MaitenbethWichtigster Punkt bei der Hauptversammlung der Maitenbether -Feuerwehr war die Wahl der Kommandanten. Jakob Moser als -Erster und Michael Waldenmayer als Zweiter Kommandant wurden dabei wieder gewählt.

In seinem Rückblick erinnerte Vorstand Bernhard Kirchmaier an die Unternehmungen und Veranstaltungen wie Grillfest, Weihnachtsfeier oder Teilnahme an den verschiedensten Veranstaltungen benachbarter Wehren. Höhepunkte seien der Tag der offenen Tür der Jugendfeuerwehr und ein Ausflug nach Kloster Weltenburg gewesen.

Von Kommandant Jakob Moser erfuhr die Versammlung, dass derzeit 58 Aktive im Einsatz sind, darunter zwei Frauen, dazu kommen noch 13 Anwärter. "Im vergangenen Jahr gab es so wenige Einsätze wie schon lange nicht mehr", so Moser. 13- mal hatte man ausrücken müssen mit 188 Einsatzstunden. Es gab zwei Brandeinsätze, sieben technische Hilfeleistungen und vier Sicherheitswachen. Bei den Löscheinsätzen handelte es sich um einen Brand auf einem Parkplatz an der B 12 und ein Feuer in einem Spänesilo in einer Schreinerei. Zu Hilfeleistungseinsätzen war die Wehr eingesetzt bei Verkehrsunfällen, zum Freischneiden von Straßen und Ölspurbeseitigungen, außerdem hatte man bei Wallfahrten und Umzügen die Sicherungsmaßnahmen übernommen.

Um auf dem besten Ausbildungsstand zu bleiben, absolvierte man 22 Gruppenübungen, Übungen für Maschinisten, für den Funk und den Atemschutz. Zwei Gruppen haben die Leistungsprüfung THL in den Stufen 1 bis 3/3 erfolgreich abgelegt. Kommandant Moser gab zur Beseitigung von Wespen und Hornissen bekannt, dass dies von der Feuerwehr künftig nicht mehr übernommen werden dürfe. Der Landkreis werde dazu ein Informationsnetz aufbauen.

Als Beitrag zur Brandschutzerziehung hatten Michael Waldenmayer und Stefan Brader mit allen drei Kindergartengruppen geübt und eine Schulklasse zu Besuch im Feuerwehrhaus. Auch in "eigener Sache" war man tätig gewesen, in freiwilligen 225 Arbeitsstunden erhielt das Feuerwehrhaus einen neuen Anstrich.

In seiner Vorschau gab Moser die nächsten Termine bekannt, so auch eine Großübung mit Atemschutz und Wärmebildkamera im Kindergarten. Auch die Jugendfeuerwehr, die nach dem Bericht von Stefan Brader derzeit elf Jugendliche, davon drei Mädchen hat, war aktiv. Es gab 20 Übungen zur Unfallverhütung, zu Löschen, Retten und technische Hilfeleistung, man legte Wissenstest und Jugendflamme ab und verbrachte gemeinsam Freizeit mit Spiel und Spaß.

Auch Brader erinnerte an die Feier zum 15-jährigen Bestehen mit vielen interessanten Vorführungen, die einen großen Besucheransturm hatten. Drei "Neue" nahm die Versammlung per Handschlag auf. Von der Atemschutztruppe berichtete Stefan Zott von zwei Einsätzen, den verschiedensten Übungen und besonders von einem "Ausbildungseinsatz" bei der Firma Wacker, bei dem man ungeheuer viel gelernt habe.

Derzeit gehören elf Mann der Truppe an, in Zukunft sollen nach Zott Übungen und Ausbildung intensiviert werden. Nach der Kommandantenwahl gratulierte Bürgermeister Josef Kirchmaier den beiden. Er betonte, dass Brandschutz eine Aufgabe der Gemeinde sei und diese könne dieser Aufgabe nur nachkommen, wenn sich dankenswerterweise Bürger bereit fänden, diese ernste Aufgabe zu übernehmen. Er berichtete über den Stand der Ausstattung und die geplante Einführung des Digitalfunks und die geplanten Änderungen beim Führerscheinwesen für die Feuerwehren.

Kreisbrandinspektor Franz Oberpaul sprach der Maitenbether Wehr ein großes Lob zu ihrem Ausbildungsstand und zur Jugendarbeit aus. Er berichtete über Für und Wider von sogenannten isolierten Überhosen für die Atemschutzträger, der Problematik des Digitalfunkaufbaus und der Alarmierung. Für eine integrierte Leitstelle sei das Gebäude bereits fertig und die Technik im Aufbau, so dass in der zweiten Jahreshälfte der Betrieb aufgenommen werden könnte. Für eine integrierte Leitstelle sei das Gebäude bereits fertig und die Technik im Aufbau, so dass in der zweiten Jahreshälfte der Betrieb aufgenommen werden könnte.

Quelle: rosenheim24.de

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