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Obing

Obinger Fischer hegen erfolgreich

Seitens der Gemeinde würdigte Bürgermeister Hans Thurner bei der Jahresversammlung des Fischereivereins den unermüdlichen Einsatz der Fischerinnen und Fischer für die Natur und hob die vielschichtigen Aktivitäten der Jugendgruppe hervor.

In seinem Jahresrückblick stellte der Vorsitzende Kurt Baumann die zahlreichen Veranstaltungen des vergangenen Jahres in den Vordergrund. Das Hegefischen auf Brachsen und Rotaugen war mit 40 Aktiven so gut besucht wie noch nie. Ein beschwerlicher Arbeitseinsatz war die herbstliche Schilfmaht am See. Man verspricht sich dadurch eine Verminderung des Nährstoffeintrages für den Obinger See und will der Verlandung der Ufergräben, welche einigen Fischarten als Laichgebiete dienen, entgegenwirken. Die Massen an Grüngut wurden erstmals vom Biobauern zur Düngung verwendet.

Der Kassenbericht von Frauke Pachl legte ein leichtes Übergewicht der Ausgaben offen. Die Pacht für den Obinger See und mit deutlichem Abstand an zweiter Stelle die Kosten für den Fischbesatz bildeten die größten Posten. Man müsse die verfügbaren Mittel zielorientiert für Gewässerhege und Jugendarbeit einsetzen, so die Schatzmeisterin. Hermann Fischer konnte ein Gesamtfangergebnis von 1484 Kilogramm vermelden. Der Gewässerwart betonte die positive Entwicklung des Ernährungszustandes bei Brachsen und Rotaugen. Die erhobenen Gewichtsdaten lassen den Rückschluss auf eine gesunde Population und somit den Erfolg der Hegemaßnahmen zur Kontrolle der Weißfischbestände zu.

Fischer lobte das Engagement von Jürgen und Thomas Steeb, die in zweiwöchigen Abständen die Sauerstoff- und Temperaturwerte über alle Tiefenbereiche des Obinger Sees messen und dokumentieren. Von den zahlreichen Veranstaltungen der Jugendgruppe berichtete Franz Wimmer in seinen Jahresrückblick. Erstmals hatte man ein Wildniscamp an der Salzach durchgeführt. Die Jungfischer sollten sich in den drei Tagen mit dem verpflegen, was die Natur hergab. Dies glückte den Ausführungen des Jugendwartes nach zwar nicht zur Gänze, bremste den Eifer des Vereinsnachwuchses jedoch keineswegs.

Beim Zeltlager am Obinger See wurden die Erwartungen keineswegs enttäuscht: Daniel Karnel erbeutete einen kapitalen Zander von 92 Zentimetern und einem Gewicht von annähernd 13 Pfund. Hechte und vor allem stattliche Karpfen und Brachsen waren in Beißlaune, sodass keiner mit leeren Händen ging. Besonders viel Beifall erntete Heinrich Tratzl, der dem Verein bereits seit 25 Jahren die Treue hält. Neben der Ehrennadel erhielt er aus den Händen des Ersten Vorsitzenden einen Krug mit den Vereinsinsignien. Den Wanderpokal für den schwersten Fisch hatte Franz Huber aus Obing mit dem Fang eines Karpfens von gut 19 Pfund für sich entschieden.

Zum Bedauern der Versammelten hatten Frauke und Christian Pachl bereits im Vorfeld bekannt gegeben, dass sie dem Verein nicht mehr für das Amt der Schatzmeisterin beziehungsweise des Zweiten Vorsitzenden zur Verfügung stünden. Präsident Kurt Baumann wurde ohne Gegenstimme im Amt bestätigt. An die Stelle von Christian Pachl rückt Ernst Hofmaier als stellvertretender Vorsitzender. Die Schriftführer Elmar Schaffer und Heinz Breitling wurden einstimmig wiedergewählt. Die Aufgabe des Ersten Schatzmeisters nahm Sebastian Hofmaier an. Joachim Fuchs aus Waldkraiburg wurde in seinem Amt als Zweiter Schatzmeister bestätigt. Franz Wimmer bleibt Jugendwart, Kassenprüfer wurden Christian Pachl und Josef Liebl. Für den Vorsitz des Ehrenrates wählten die Versammelten Jochen Grundstein, der von Ludwig Zimmermann und Horst Helmig unterstützt wird. re

Quelle: rosenheim24.de

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