75 Einsätze für 80 Bergwachtler

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Die aktuell Verantwortlichen der Bergwacht Rosenheim-Samerberg.

Rosenheim - Auf der Jahreshauptversammlung blickte die Bergwacht Rosenheim-Samerberg auf ein einsatzreiches Jahr zurück. Außerdem wurde eine neue Vorstandschaft gewählt.

Der alte und zugleich neue Bereitschaftsleiter der Bergwacht Rosenheim-Samerberg heißt Andreas Menzinger. Menzinger stellte sich erneut für die kommende Wahlperiode zur Verfügung und wurde mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Ein Novum gab es dagegen bei der Besetzung des Stellvertreteramtes: Josef Hunger und Rudi Weber werden diese Aufgabe erstmalig gemeinsam übernehmen, wobei Hunger den rettungsdienstlichen und Weber den organisatorischen Part verantworten wird.

Diese Lösung fand bei den Bereitschaftsmitgliedern ebenfalls großen Zuspruch. Begonnen hatte die Jahreshauptversammlung mit einer Einleitung des Bereitschaftsleiters, in der er den Bergwachtlern für ihr Engagement während der letzten 4-jährigen Wahlperiode dankte. „Das Wichtigste ist, dass alle Rettungskräfte immer wieder gesund von den Einsätzen zurückgekehrt sind“, unterstrich Menzinger. Besonders hob er die Leistung des nicht mehr kandidierenden Stellvertreters Jochen Schimana hervor. In den vergangenen 8 Jahren habe man in Teamarbeit zusammen vieles geschaffen, darunter auch den Bau der Rettungswache Samerberg. Anschließend kamen die einzelnen Ressortleiter zu Wort. Kassier Helmut Dimpflmeier stellte die aktuelle Finanzsituation anschaulich dar. Sorgen bereiteten ihm in erster Linie die laufenden Kosten für die Sicherstellung des Rettungsdienstes, wogegen die Betriebskosten für die Rettungswache niedriger ausfielen als kalkuliert, berichtete der Kassier. Und er fügte hinzu: „Herzlichen Dank an unsere Förderer und Spender, ohne sie könnten wir unseren Rettungsbetrieb nicht aufrechterhalten“.

Schriftführer Peter Henn gab einen zahlenmäßigen Überblick über die Aktivitäten und die Mannschaftsstärke der Bereitschaft. Mittlerweile rückten die Bergwachtler zu rund 75 Einsätzen jährlich aus und leisteten zusammen über 40.000 Stunden im Vorsorgedienst, dazu kämen noch 2.500 Stunden für Übungen und Aus-und Fortbildung. Die 80 Bergwachtler unterteilten sich in 45 aktive Rettungskräfte, 12 Anwärter und 23 passive Mitglieder, so Henn. Den Berichten folgte die erwartungsgemäße Entlastung der Vorstandschaft durch die Revisoren und die Neuwahlen durch den Wahlausschuss. Der letzte Punkt der Tagesordnung hieß „Verschiedenes“.

Unter anderem bot sich Gereon Granel dabei an, zukünftig die Jugendarbeit zu leiten, und Ausbildungsleiter Artur Hofmann kündigte eine organisationsübergreifende Höhlenrettungsübung im September an. Dreh- und Angelpunkt dieser mehrtägigen Großübung werde die Rettungswache Samerberg sein. Abschließend bedankte sich Menzinger bei der Bereitschaft für das entgegengebrachte Vertrauen und ergänzte: „Ich freue mich auf die nächsten vier Jahre mit Euch!“

Pressemitteilung Bergwacht Rosenheim-Samerberg

Quelle: rosenheim24.de

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