Nur Blechschäden und kaum Stau

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Rosenheim - Sieben Verkehrsunfälle registrierte die Verkehrspolizei am Wochenende. Auf der A8 und der A93 kam es jeweils aber nur zu leichten Verkehrsstörungen.

Am Freitagvormittag ereignete sich auf der A93 Richtung Rosenheim im Baustellenbereich vor der Anschlussstelle Brannenburg ein Auffahrunfall. Der 27-jährige Fahrer eines Fiat-Kleintransporters aus dem Landkreis Deggendorf fuhr aufgund unzureichenden Sicherheitsabstandes auf eine vor ihm fahrende italienische Sattelzugmaschine auf. Ebenfalls zu geringe Sicherheitsabstände waren die Ursachen für zwei weitere Verkehrsunfälle auf der A8.

Am Freitagnachmittag fuhr auf der A8 in Richtung Salzburg am Bernauer Berg ein 30-jähriger Serbe bei stockendem Verkehr mit seinem Pkw auf einen vor ihm fahrenden Pkw eines Österreichers auf. Wenig später krachte es erneut Richtung Salzburg. Ein 31-jähriger Fahrzeuglenker aus dem Landkreis Traunstein fuhr kurz vor der Anschlussstelle Rosenheim mit seinem BMW auf einen vor ihm fahrenden Pkw auf.

Zu einer Unfallflucht kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag. Ein bislang unbekannter Lkw-Lenker fuhr auf der A93 in Richtung Kufstein zwischen den Anschlussstellen Brannenburg und Oberaudorf die rechte Leitplanke auf einer Länge von zirka 20 Metern nieder. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, setzte er seine Fahrt fort. Der Lkw könnte laut Polizei an der rechten Seite im unteren Bereich beschädigt sein. Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang beziehungsweise zum flüchtigen Lkw machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 08035/9068-0 mit der Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim in Verbindung zu setzen.

Bei den registrierten Verkehrsunfällen entstand ein geschätzter Gesamtschaden von rund 37.000 Euro.

Einen unvorhergesehenen kostspieligen OktoberfestAusflug erlebten vier junge Männer aus Südfrankreich. Am frühen Sonntagmorgen wurde ihr Peugeot von einer Zivilstreife auf der A8 in Richtung Salzburg kurz nach dem Irschenberg angehalten. Nachdem im Fahrzeug deutlicher Alkoholgeruch wahrzunehmen war, wurde ein Alkoholtest mit positivem Ergebnis durchgeführt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden, der 25-jährige Fahrer aus Südfrankreich zur Dienststelle mitgenommen. Der dort durchgeführte Alkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von annähernd 0,7 Promille. Den Fahrer erwarten nun eine empfindliche Geldbuße sowie ein Fahrverbot in Deutschland.

Nachdem der Alkohol abgebaut war, durfte das Quartett die Heimreise nach Südfrankreich fortsetzen.

Wie sich herausstellte, musste der 25-jährige Fahrer bereits am Freitagvormittag bei einer Polizeikontrolle im Bereich der Stadt München wegen Fahrens unter dem Einfluss von Marihuana eine Sicherheitsleistung von fast 800 Euro bezahlen. Außerdem war ein mitfahrender Freund im Besitz einer geringen Menge Haschisch. Er musste deswegen eine Sicherheitsleistung von rund 200 Euro bezahlen, ehe die Franzosen weiterfahren durften.

re/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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