Energiepotentiale müssen mehr genutzt werden

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(von links) Landrat Josef Neiderhell, Prof. Dr. Dominikus Bücker, Projektmitarbeiter Wolfgang Hanus und Richard Weißenbacher

Rosenheim - Die Aufgabe des neuen Mitarbeiters des Projekts Energiezukunft Rosenheim, Wolfgang Hanus, soll sein: Energiepotentiale des Landkreises besser zu nutzen.

Die Überarbeitung des Energieberichts des Landkreises Rosenheim wird in den kommenden Monaten die Hauptaufgabe des neuen Mitarbeiters des Projekts Energiezukunft Rosenheim, Wolfgang Hanus, sein. Hanus, der an der Hochschule Rosenheim angestellt ist, stellte sich am Donnerstag, den 21. März, bei Landrat Josef Neiderhell vor.

Der Energiebericht soll nicht nur eine Bestandsaufnahme der Nutzung von erneuerbaren Energien in der Region sein, er soll auch brach liegende Potentiale aufzeigen. Für Professor Dr. Dominikus Bücker, der das Projekt Energiezukunft Rosenheim für die Hochschule Rosenheim begleitet, ist die Tatsache, dass im Landkreis mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt als tatsächlich verbraucht wird, nicht die entscheidende. Wichtiger ist ihm, die Potentiale zu nutzen. Daran müssen wir uns messen lassen, sagte Bücker.

In dem Gespräch bei Landrat Neiderhell wurde zudem bekannt, dass die Biogasanlagen in der Region Thema einer Bachelorarbeit sind, die derzeit erstellt wird. Unter anderem soll herausgearbeitet werden, wie die in den Biogasanlagen erzeugte Wärme genutzt und welche wirtschaftlichen Möglichkeiten Nahwärmenetze bieten. Richard Weißenbacher von der Wirtschaftsförderstelle im Landratsamt, unter dessen Federführung der Energiebericht des Landkreises bisher erstellt wurde, erwartet bei den Biogasanlagen keine rasanten Zuwächse mehr.

Die Energiezukunft Rosenheim ist eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Energieversorgung von Stadt und Landkreis nachhaltig zu gestalten.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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