Aus "Freie Wähler/ÜWG" mach "Parteifreie/ÜWG"

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Kreisvorsitzender Dieter Kannengießer.

Rosenheim - Um sich deutlich von der Konkurrenz im eigenen Landkreis abzuheben, hat sich der "Kreisverband Freie Wähler /ÜWG" von seinem Namen verabschiedet!

Der neue Name der Gruppierung lautet nach dem einstimmigen Beschluss der Mitglieder demnach "Parteifreie/ÜWG".

"So sollen die Bürger und damit auch die Wähler eindeutig erkennen, dass wir unsere Parteineutralität im Gegensatz zu den Freien Wählern Bayern mit Hubert Aiwanger an der Spitze nicht aufgeben", erklärte dazu Kreisvorsitzender Dieter Kannengießer.

In die Kommunalwahl 2014 will der Kreisverband "Parteifreie/ÜWG" mit einer schlagkräftigen Mannschaft gehen. Kannengießer: "Wir halten an unserem Ziel fest: Unser Verband bleibt parteifrei und wahrt die kommunalpolitische Neutralität. Dies ist unser wichtigstes Herausstellungsmerkmal gegenüber den Parteien!"

Die Arbeit im Landkreis und in den Kommunen sei, so Kannengießer, bislang überaus erfolgreich. Nicht zuletzt stellen die Freien Wähler/ÜWG 16 Bürgermeister und zahlreiche Gemeinderäte. "Wir haben gute Leute und gehen deshalb zuversichtlich in den Kommunalwahlkampf." Grundlage seien nicht Parteiprogramme, sondern das Selbstverwaltungsrecht auf Grundlage der Gesetze, sagte Kannengießer.

Aiwanger im Video-Interview:

"In jeder guten Familie gibt es Streit"

Den Freien Wählern um Hubert Aiwanger gehe es wie allen anderen Parteien nur um Macht. Aiwanger habe so den Namen Freie Wähler kaputt gemacht. Er sei ein Machtmensch und mache nur deshalb keine Koalitionsaussage, weil er unbedingt, egal mit wem, regieren wolle. Der Wähler müsse wissen, dass die "sogenannten Freien Wähler Aiwangers" nicht frei seien, sondern dem Diktat der Parteiführung unterworfen seien, erklärte Kannengießer.

Die anwesenden Bürgermeister der Parteifreien/ÜWG - Georg Gäch aus Ramerberg, Karl Fischberger aus Soyen, Sepp Eisner aus Höslwang und Hans Hofer aus Bad Feilnbach - erklärten übereinstimmend: "Wir haben unbestritten auch ohne Partei viel erreicht". Man müsse auch nicht bei einer Partei sein, um Zuschüsse zu bekommen. Entscheidend sei gute Sacharbeit zum Wohle des Bürgers.

jre

Quelle: rosenheim24.de

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