Unterschriften gegen GEMA-Gebühren

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Die JU übergibt die Unterschriftenlisten an GEMA

Rosenheim - Für das Jahr 2013 will die GEMA eine erhöhte Tarife festlegen. Die Junge Union Rosenheim setzt sich für faire Gebühren ein.

Die Junge Union in Landkreis und Stadt Rosenheim setzt sich für faire GEMA-Gebühren ein. Hierzu sammelten die Jungpolitiker in den vergangenen Wochen an Infoständen, in Bars und auf Veranstaltungen Unterschriften gegen die zum Jahreswechsel geplante Erhöhung der Tarife durch die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte

(GEMA). Diese übergaben die stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Irene Daiber und der Neubeurer JU-Deutschlandrat Florian Gerthner an Vertreter der GEMA in deren Münchener Hauptgeschäftsstelle.

Die Rosenheimer JU-ler erklärten, dass die geplante Tariferhöhung eine deutliche Verkomplizierung sowie eine bürokratische und finanzielle Mehrbelastung mit sich bringt, die gerade für kleine und mittlere Betreiber und Veranstalter schwer zu tragen ist. Wie berichtet droht auch verschiedenen Veranstaltungen in der Region, wie dem Rosenheimer Triangelball, in der bisherigen Form das aus. „Auch bei uns in Stadt und Landkreis Rosenheim können die starken Kostensteigerungen zu dauerhaften Schließungen von Bars und Diskotheken führen. Die Wut und Verunsicherung unter den Gastronomen ist bereits jetzt groß. Viele von ihnen werden keine oder weniger Musikveranstaltungen durchführen und gerade jungen Nachwuchsmusikern keine Plattform mehr bieten können“, ergänzte Daniel Artmann (Kreisvorsitzender Rosenheim-Stadt).

Erste Erfolge der vielfältigen Proteste gegen die Erhöhung der GEMA-Tarife sind bereits spürbar. So erklärten die GEMA-Vertreter im Gespräch mit der Jungen Union, dass die Gebührenanpassung von Januar auf April 2013 verschoben wird, um weitere Verhandlungen mit den Musikveranstaltern zu ermöglichen. Die JU wird das Thema weiterhin kritisch begleiten.

Pressemitteilung der Jungen Union

Quelle: rosenheim24.de

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