Über zwei Millionen Euro für den Straßenbau

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Rosenheim - Für die Instandhaltung und den Ausbau der Kreisstraßen will der Landkreis im kommenden Jahr rund 2,1 Millionen Euro investieren. Es geht um sieben Einzelmaßnahmen:

Der Kreisausschuss billigte in seiner Sitzung am 7. Mai sieben Einzelmaßnahmen und ermächtigte die Tiefbauverwaltung im Landratsamt Rosenheim die Maßnahmen zu planen, die Förderanträge zu stellen und die Ausschreibungen vorzubereiten.

Auf fünf Streckenabschnitten soll der Oberbau entsprechend der täglichen Verkehrsbelastung verstärkt und eine neue Deckschicht ausgebracht werden. Wie Gerhard Kippes, der Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau mitteilte, weisen alle Streckenabschnitte Risse, Absenkungen und beschädigte Randbereiche auf. Die vom Kreisausschuss beschlossenen Maßnahmen betreffen die Kreisstraße RO4 auf einer Länge von 1,9 Kilometer zwischen Höslwang und der Grenze zum Landkreis Traunstein, 1,4 Kilometer auf der Kreisstraße RO8 zwischen Götting und der Landkreisgrenze zu Miesbach, die Kreisstraße RO9 zwischen Wiedholz und Törwang in der Gemeinde Samerberg, die zur RO24 gehörende Ortsdurchfahrt von Dettendorf im Gemeindegebiet von Bad Feilnbach sowie in Oberaudorf einen 1,2 Kilometer langen Abschnitt der RO24, der Tatzelwurmstraße zwischen Niederaudorf und Agg. Für diese 1,2 Millionen Euro teuren Maßnahmen zum Erhalt des Bestands rechnet der Landkreis mit Zuschüssen vom Freistaat Bayern in Höhe von etwa 40 Prozent.

Darüber hinaus beschloss der Kreisausschuss noch zwei Ausbauprojekte. So ist geplant, im kommenden Jahr einen knapp drei Kilometer langen Abschnitt der Kreisstraße RO42 zwischen Albaching und Edling auf 6,50 Meter zu verbreitern und den Oberbau der Straße zu verstärken. Dabei handelt es sich um den zweiten Bauabschnitt. Die Arbeiten am ersten Bauabschnitt, eine 2,7 Kilometer lange Strecke, beginnen in wenigen Tagen. Das zweite Ausbauprojekt betrifft die Kreuzung der Kreisstraßen RO41 und RO44 nördlich von Pfaffing, nahe des Ortsteiles Ried. Sie wird im kommenden Jahr zu einem Kreisverkehr umgebaut um vor allem die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Nach Auskunft der Polizei führt die Missachtung der Vorfahrt jedes Jahr zu zwei bis drei schweren Verkehrsunfällen mit erheblichen Personen- und Sachschäden. Da alle verkehrsrechtlichen und baulichen Verbesserungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, empfahl die Unfallkommission den Umbau in einen Kreisverkehrsplatz. Die Baukosten für beide Maßnahmen werden etwa 900.000 Euro betragen. Als staatliche Förderung werden 360.000 Euro, das heißt 40 Prozent erwartet.

Alle Einzelmaßnahmen stehen unter dem Vorbehalt, dass der Kreistag die entsprechenden Mittel im Landkreishaushalt 2014 bereitstellt. Die Tiefbauverwaltung des Landkreises Rosenheim verwaltet in ihrem Zuständigkeitsbereich rund 360 Kilometer Kreisstraßen, 160 Ingenieurbauwerke sowie etwa 2.400 Kilometer Geh- und Radwege.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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