Überwältigender Vertrauensbeweis

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Das Foto zeigt von links nach rechts: MdL Klaus Stöttner, OB Gabriele Bauer, MdB Daniela Ludwig, Landrat Josef Neiderhell

Rosenheim - Fast 97 Prozent stimmten erneut für Daniela Ludwig als Direktkandidatin des Wahlkreises Rosenheim für die Bundestagswahl 2013.

In ihrer Rede zog die heimische Wahlkreisabgeordnete Bilanz ihrer zehnjährigen Arbeit als Abgeordnete und warb auch um Vertrauen und Unterstützung für Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Lasst uns im Wahljahr zusammenstehen – gemeinsam kriegen wir das hin!“ rief sie den Delegierten im Ballhaus Rosenheim zu. Landrat Josef Neiderhell, Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und der Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner bedankten sich bei Ludwig für ihren großartigen Einsatz für die Region in Berlin. „Wir haben in Daniela Ludwig eine Frau, die gezeigt hat, dass wir uns auf ihr Wort verlassen können“, sagte Bauer. Landrat Josef Neiderhell lobte ihre Bodenständigkeit und die Nähe zum Bürger. „Sie ist für alle Menschen da und ist die Art von Volksvertreterin, wie wir sie uns wünschen.“

Daniela Ludwig hob in ihrer Rede die Herausforderungen bei den Themen Euro, Haushalt und Finanzen, Familie und Rente und die Verkehrspolitik hervor. Trotz der Schuldenkrise in Europa halte die Regierungskoalition in Berlin die Schuldenbremse drei Jahre früher als vorgeschrieben ein. Ein weiteres ehrgeiziges Ziel sei es, den Bundeshaushalt 2014 ohne strukturelles Defizit aufzustellen. Die Koalition habe Großartiges geleistet. „Wir haben bewiesen, dass wir die Entlastung der Leistungsträger und Familien im Auge haben. Wir haben 2009 und 2010 den Steuerlichen Grundfreibetrag angehoben, 2010 die Kinderfreibeträge erhöht und das Kindergeld angehoben. Wir senken zum 1. Januar 2013 den Rentenversicherungsbeitrag von 19,6 auf 18,9 Prozent. Und wir schaffen die Praxisgebühr ab.“

Die Union habe seit der Übernahme der Regierungsverantwortung auch der Familienpolitik den angemessenen Stellenwert gegeben, betonte Ludwig weiter. So investiere der Bund freiwillig 4 Milliarden Euro in den Krippenausbau und stocke diese Summe 2013 nochmal um eine halbe Milliarde auf. Die Wahlkreisabgeordnete bekräftigte die Haltung der CSU zum Betreuungsgeld. „Die Weichen für die gute Entwicklung eines Kindes werden in aller erster Linie im Elternhaus gestellt. Hier sage ich deutlich: Es nicht Aufgabe des Staates, Kindern die Grundlagen für ein werteorientiertes Leben zu vermitteln.“

Als größten Erfolg ihrer bisherigen Arbeit nannte Daniela Ludwig den Baubeginn der Westtangente. „Ich habe mich 2009 bewusst dazu entschieden, vom Rechtsausschuss in den Verkehrsausschuss des Bundestages zu wechseln. Mein erklärtes Ziel war es, endlich den Baubeginn der Westtangente zu erreichen. Mich freut es immer noch sehr, dass ich das erreicht habe – neben der Sanierung der Inntalautobahn und dem abgeschlossenen Planungsdialog zur A8. Endlich wird auch der Planungsdialog zum Brennerzulauf kommen.“ Ludwig bedankte sich bei den Mandatsträgern aus der Region, den Bürgerinitiativen und den Bürgern für die große Unterstützung bei diesem Thema.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Landrat Josef Neiderhell hatten deshalb auch nach der erfolgreichen Nominierung neben Blumen ein besonderes Geschenk für Daniela Ludwig: Sie überreichten ihr den Spaten vom Westtangenten-Spatenstich – mit schwarz-rot-goldenen Bändchen verziert. „Der bekommt einen Ehrenplatz bei mir im Büro“, versicherte Daniela Ludwig.

Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig, MdB

Quelle: rosenheim24.de

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