"Altersarmut ist vorprogrammiert!"

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Rosenheim - Eine alarmierende Statistik: Die Anzahl der "Multi-Jobber" ist in Stadt und Landkreis Rosenheim um 134 Prozent gestiegen!

Mehr als 13.500 Berufstätige in der Region waren im vergangenen Jahr auf einen Mini-Job als zusätzliche Einnahmequelle angewiesen. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die das Pestel-Institut in Hannover im Auftrag der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gemacht hat.

Demnach ist die Zahl derjenigen, die neben ihrer Hauptbeschäftigung noch einen Mini-Job als Nebenjob haben, in den vergangenen Jahren in der Stadt und im Landkreis Rosenheim drastisch gestiegen: um 134 Prozent!

Wie die OVB-Heimatzeitungen am Donnerstag berichten, macht der Geschäftsführer des verdi-Bezirks Rosenheim, Rainer Wessely, für diese beängstigende Entwicklung vor allem Niedriglöhne verantwortlich. Abhilfe könne nur ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn schaffen. Für Geschäftsführer der NGG-Region Rosenheim-Oberbayern, Georg Schneider, seien 8,50 Euro pro Stunde der Mindestpreis, den Arbeit bei uns hat. "Alles darunter bedeutet erhebliche Abstriche beim Lebensstandard. Und vor allem auch Ebbe bei der Rente - Altersarmut ist so vorprogrammiert", so Schneider.

Quelle: rosenheim24.de

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